„Hoffnung stirbt zuletzt“ – doch Flick fordert Alaba-Ersatz

David Alaba beherrscht einmal mehr die Schlagzeilen rund um den FC Bayern. Hansi Flick hat sich zum Stand der Dinge geäußert.

David Alaba (l.) mit Bayern-Trainer Hansi Flick
David Alaba (l.) mit Bayern-Trainer Hansi Flick ©Maxppp

Die spanische ‚Marca‘ meldete in der Nacht auf Dienstag, dass der Sommer-Wechsel von David Alaba zu Real Madrid in trockenen Tüchern ist. Aus dem Lager des Österreichers wird das zwar dementiert, doch weiterhin ist Real der Favorit im Poker. Logisch, dass auch Hansi Flick auf die jüngsten Berichte angesprochen wurde.

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Auf der Pressekonferenz vor der morgigen Partie beim FC Augsburg (20:30 Uhr) äußerte der Trainer des FC Bayern: „Im Moment ist es so, dass ich von ihm da noch nichts gehört habe. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Jedoch gehe es „in eine Richtung, die eine Änderung bedeutet“.

Flick will Alaba bekanntlich unbedingt halten – jedoch konnte sich der Abwehrchef nicht mit dem FCB auf eine Vertragsverlängerung einigen. Entsprechend steht der 28-Jährige vor einem ablösefreien Wechsel im Sommer. Kommt es so, steht für Flick fest, dass Ersatz hermuss.

Pläne mit Upamecano und Hernández

„Wenn ein Spieler dieser Qualität den Verein verlässt, ist es klar, dass ein Verein einen anderen Spieler holen muss und wird“, so der Triple-Trainer. Top-Favorit bei den Bayern ist Leipzigs französischer Abwehrbulle Dayot Upamecano (22), der per Ausstiegsklausel wechseln darf. Ebenfalls auf der Liste: Linksverteidiger Omar Richards (22) vom FC Reading, der für eine Positionsrochade sorgen könnte.

Derweil denkt Flick bei der Alaba-Nachfolge auch an Rekordeinkauf Lucas Hernández (24). „Ja, ich traue es ihm zu“, so die knappe Antwort des 55-Jährigen auf entsprechende Nachfrage. Hernández, der 2019 für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid kam, ist nur Rotationsspieler.

Lucas Hernández 2021

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