Blanco will zurück nach Spanien

Fabio Blancos U19-Streik sorgt bei der Eintracht für Unmut. Hinter der Verweigerung steckt auch der Wunsch, in die Heimat zurückzukehren.

Fabio Blanco wechselte vom FC Valencia nach Frankfurt
Fabio Blanco wechselte vom FC Valencia nach Frankfurt ©Maxppp

Der Transfer von Fabio Blanco zu Eintracht Frankfurt entpuppt sich bislang als großes Missverständnis – für beide Seiten. Im Sommer vom FC Valencia gekommen, ist der talentierte Flügelstürmer noch ohne Einsatz oder Kadernominierung für die Profis.

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Die SGE zeigte sich dennoch geduldig, schob einem Winterwechsel zuletzt einen Riegel vor und wollte Blanco weiter über die U19 heranführen, für die er in dieser Saison achtmal auflief. Blanco hält wenig von diesem Plan, verweigert weitere Einsätze für Frankfurts A-Jugend.

Blanco will weg

„Ein kompliziertes Thema“, nennt Trainer Oliver Glasner die „verzwickte“ Situation. „Alles andere müssen er, der Klub und sein Berater besprechen“, sagt Glasner. Unter „Alles andere“ fällt auch eine potenzielle Trennung im Januar – und nach FT-Informationen ist die Blancos großer Wunsch: Der Rechtsfuß will schnellstmöglich zurück nach Spanien.

Der U19-Streik könnte die Eintracht-Verantwortlichen weiter unter Druck setzen, denn einen Mehrwert bietet Blanco dem Verein so aktuell nicht. Interesse am jungen Spanier bekundete schon im Sommer – und angeblich auch jetzt noch – der FC Barcelona. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie es mit dem unzufriedenen Blanco weitergeht.

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