Real Madrid: Wie Kroos & Co. Zidanes Job retteten

Mit sechs Siegen in Folge katapultierte sich Real Madrid zuletzt aus der Krise. Vorausgegangen waren eindringliche Forderungen der Führungsspieler an Trainer Zinedine Zidane.

Toni Kroos und Real-Trainer Zinedine Zidane
Toni Kroos und Real-Trainer Zinedine Zidane ©Maxppp

Am 1. Dezember verlor Real Madrid mit 0:2 bei Shakhtar Donetsk und drohte ernsthaft, zum ersten Mal überhaupt in der Champions League-Gruppenphase auszuscheiden. Auch in der Liga waren die Königlichen nach drei Spielen ohne Sieg nur Vierter – für die alteingesessenen Führungsspieler wurde es höchste Zeit, Alarm zu schlagen.

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Wie die ‚Marca‘ berichtet, wendeten sich Kapitän Sergio Ramos, der deutsche Nationalspieler Toni Kroos sowie Luka Modric, Karim Benzema und Casemiro an den in der Kritik stehenden Trainer Zinedine Zidane. Die Forderung die Quintetts: Schluss mit den Experimenten. Eine klare Stammformation müsse her, um aus der Krise zu kommen.

Ziele wieder vor Augen

Knapp vier Wochen später ist klar, dass die Worte der Spieler Früchte trugen. Seit dem Gespräch wechselte Zidane kaum mehr durch, Real gewann all seine sechs Spiele, zog als Gruppensieger ins Achtelfinale der Königsklasse ein und ist mittlerweile Zweiter in der spanischen Primera División. Zidane, der mit Real schon dreimal Champions League-Sieger und zweimal Meister wurde, sitzt wieder fest im Sattel.

Dabei setzte der Franzose zuletzt wieder auf jene Spieler, mit denen er einst die großen Triumphe einheimste. So belebte Zidane etwa das Mittelfeld-Trio aus Modric, Casemiro und Kroos wieder. Maßgeblich für den Aufschwung waren selbstredend aber auch die Comebacks der zuvor verletzten Ramos und Dani Carvajal. Nun haben die Blancos wieder große Ziele vor Augen.

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