Mbappé mit Schritt Richtung Real | Paris und Neymar verlieren die Nerven

Die spanische Presse sehnt sich Kylian Mbappé herbei, Andrea Pirlo fordert Verstärkung für den Sturm und in Frankreich bestimmt das eskalierte Aufeinandertreffen zwischen Paris St. Germain und Olympique Marseille die Schlagzeilen. FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportpresse.

Die Presseschau vom 14. September
Die Presseschau vom 14. September ©Maxppp

Spanische Presse wartet auf Mbappé

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Nachdem die ‚Times‘ am gestrigen Sonntag über Kylian Mbappés Wechselwunsch für 2021 berichtete, greift die spanische Presse den Bericht nun auf. Die ‚Marca‘ titelt: „Wir warten hier auf dich, Mbappé.“ Das madrilenische Sportblatt wartet, wie alle Real-Fans, sehnsüchtig auf einen neuen Star, der das Team in neue Sphären befördern kann. Auch die ‚as‘ glaubt, dass der 21-Jährige zu den Königlichen wechseln möchte und einen „Schritt Richtung Real“ gemacht hat. Der Stürmer betonte einst selbst, Real Madrid sei der Verein seiner Kindheitsträume. Zudem benötigen die Merengues perspektivisch einen Ersatz für Karim Benzema, der im Dezember 33 Jahre alt wird.

Pirlo fordert Angreifer

Andrea Pirlo stand am gestrigen Sonntag in seinem ersten Spiel als Cheftrainer von Juventus Turin an der Seitenlinie. Mit 5:0 setzte sich die Alte Dame gegen den Drittligisten Novara Calcio durch. Nach dem Spiel machte der 41-Jährige der Vereinsführung Druck: „Wir brauchen so schnell wie möglich einen neuen Angreifer.“ Die ‚Tuttosport‘ greift den Appell des Italieners auf und titelt: „Gebt mir einen Torschützen.“ Aufgrund des bevorstehenden Abgangs von Gonzalo Higuaín suchen die Bianconeri noch immer händeringend nach einem Sturmpartner für Cristiano Ronaldo. Gehandelt werden schon länger Luis Suárez, Edin Dzeko und Olivier Giroud.

Neymar fliegt | Rassismus-Vorwurf gegen Alvaro

Olympique Marseille holte im gestrigen Sonntagabendspiel den ersten Sieg nach neun Jahren gegen Paris St. Germain (1:0). Doch das Ergebnis rückte aufgrund der rüden Gangart beider Mannschaften in den Hintergrund. Am Ende standen sieben gelbe und sechs rote Karten zu Buche. Die ‚L'Équipe‘ meldet sich nach den Ereignissen zu Wort: „OM hat PSG verrückt gemacht.“ ‚Le Parisien‘ schlägt in die gleiche Kerbe: „Paris verliert die Nerven und den Classico.“ Wieder einmal bestimmt auch Neymar die Schlagzeilen: Der Superstar holte sich nach längeren Wortgefechten mit Gegenspieler Alvaro in der sechsten Minute der Nachspielzeit die rote Karte für eine Tätlichkeit gegen den Spanier ab. Die brasilianische Zeitung ‚Extra‘ berichtet über den Vorfall: „Neymar macht dem Verteidiger einen Rassismus-Vorwurf und wird anschließend für einen Schlag vom Platz gestellt.“ Neymar tat danach auf Twitter kund, er hätte Alvaro „ins Gesicht schlagen sollen“, da dieser ihn unter anderem als „Affensohn“ rassistisch beleidigt hätte. Eine Geschichte, die sowohl für den Brasilianer als auch für den Spanier weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

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