Bayerns Wintertransfers: Nagelsmann will „Markt sondieren“ – Brazzo winkt ab

4:1 Tore, 30:5 Torschüsse, 70 Prozent Ballbesitz: Beim gestrigen Sieg in Berlin demonstrierte der FC Bayern mal wieder seine nationale Überlegenheit. Dennoch sähe Julian Nagelsmann noch im Januar gerne neue Spieler.

Hasan Salihamidzic (r.) und Julian Nagelsmann
Hasan Salihamidzic (r.) und Julian Nagelsmann ©Maxppp

„Ich bin ein großer Fan von Wintertransfers“, sagte Julian Nagelsmann schon vor zehn Tagen. Und nach dem gestrigen 4:1-Sieg bei Hertha BSC legte der Trainer des FC Bayern nach: „Ich bin ein Freund davon, den Markt zu sondieren, bis nichts mehr geht.“

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Brazzo: „Da wird nichts passieren“

Vorausgegangen war eine gegenteilige Aussage von Nagelsmanns Chef. Sportvorstand Hasan Salihamidzic sagte vor der Partie bei ‚DAZN‘: „Wir sind sehr, sehr gut besetzt. Wir haben eine gute Truppe, die steht. Da wird nichts passieren.“

Auch Nagelsmann sieht die Bayern „nicht unter Zugzwang“, schließlich stehe „die Sinnhaftigkeit über allem. Wir brauchen jetzt nichts machen und Spieler holen, die uns in der Rückrunde noch nichts bringen.“

Vorgriff auf den Sommer?

Aber, so der Coach weiter: „Vielleicht können wir jetzt schon einen holen, den wir eh im Sommer holen würden. Aber ich sitze jetzt nicht jeden Tag bei Brazzo im Büro und versuche, ihn zu überzeugen.“

Die ungewohnte öffentliche Message von Nagelsmann ist klar: Eine Woche vor Transferschluss würde er an Brazzos Stelle die Bemühungen noch nicht einstellen. Für welche Position sich Nagelsmann Verstärkung wünscht, ist allerdings offen.

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