BVB: Der Plan mit Reggiani
Mit der Rückkehr von Nico Schlotterbeck und Emre Can verfliegen die Abwehrsorgen von Niko Kovac. Luca Reggiani sorgte in Abwesenheit des Duos dafür, dass die Ausfälle kompensiert wurden. Als Belohnung winkt der erste große Vertrag seiner Karriere.
Als die Not in der Abwehr von Borussia Dortmund am größten war, zauberte Niko Kovac mit Luca Reggiani eine echte Überraschung aus dem Hut. Wie Kai aus der Kiste schlug der 18-jährige Italiener bei den Profis auf und machte seine Sache grundsolide. Über den Rochus des überraschenden Leih-Abbruchs von Aarón Anselmino (20) redet in Dortmund niemand mehr.
Im Gegensatz zur Chelsea-Leihgabe, die aktuell bei Racing Straßburg ein Schattendasein fristet, soll Reggiani die schwarz-gelbe Zukunft gehören. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, wurde dem Kapitän der Dortmunder U19 und italienischen U17 bereits ein neues Arbeitspapier vorgelegt, das ihn bis mindestens 2030 vertraglich binden soll. Aktuell steht die Rückrunden-Überraschung nur bis 2027 in Dortmund unter Vertrag.
Reggiani ist womöglich der strahlende Leuchtturm des geplanten Turnarounds, mit dem der BVB zurück zu den Wurzeln will. Ab der kommenden Saison sollen die Schleusen zwischen Jugend und Profis wieder weiter geöffnet werden. Neben dem Innenverteidiger scharren bereits Samuele Inácio (17) und Mathis Albert (16) mit den Hufen.
Goldene BVB-Zukunft
Die Verpflichtung des Trios fällt noch in Lars Rickens Amtszeit als Chef des Nachwuchsleistungszentrums. Dem heutigen Geschäftsführer Sport ist bei den Transfers ein echter Triple-Coup gelungen, laut der ‚Sport Bild‘ wurden zusammengenommen lediglich 100.000 Euro an Ausbildungsentschädigung gezahlt.
Bei den Profis will Ricken nun den Reggiani-Erfolg mit einem neuen Vertrag manifestieren. Bei Inácio und Albert besteht indes kein gesteigerter Handlungsdruck, die Ausbildungsverträge des Duos beinhalten bereits Anschlussvereibarungen, die sie über 2027 hinaus vertraglich an den BVB binden.
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