TSG Hoffenheim: Süle weckt Begehrlichkeiten

In der vergangenen Saison präsentierte sich die TSG Hoffenheim noch als echte Schießbude. Sieben Gegentreffer in den ersten acht Spielen belegen, dass sich die Defensive mittlerweile stabilisiert hat. Neben Keeper Oliver Baumann hat daran auch Youngster Niklas Süle großen Anteil.

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Niklas Süle spielt bislang bockstark auf
Niklas Süle spielt bislang bockstark auf ©Maxppp

Seine körperlichen Voraussetzungen waren schon vorher überdurchschnittlich gut. Niklas Süle bringt mit einer Körpergröße von 1,95 Meter echtes Gardemaß für einen Innenverteidiger mit. In der zurückliegenden Spielzeit wurden dem Junioren-Nationalspieler aber noch häufig seine Unkonzentriertheit und fehlende Konstanz zum Verhängnis. In der Folge verordnete Trainer Markus Gisdol Süle im vergangenen Frühjahr die ein oder andere Denkpause.

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Seit Saisonbeginn ist der 19-Jährige, dem sein Coach ein Grätschverbot auferlegt hat, aber nicht mehr wegzudenken aus der Startelf der TSG. In allen acht Ligaspielen stand der kopfballstarke Abwehrspieler über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Von mangelnder Konzentration ist kaum noch eine Spur und so steht Süle schon längst auch bei Joachim Löw auf dem Zettel.

Doch nicht nur der Bundestrainer hat die guten Leistungen des gebürtigen Frankfurters registriert. Italienischen Medienberichten zufolge ist der Name Süle auch bei den Bossen des AC Mailand gefallen. Der Traditionsklub will seinen Kader in den kommenden Jahren sukzessive verjüngen und schaut sich daher vermehrt nach Talenten um. Setzt Süle seine Entwicklung fort wie zuletzt, dürfte es bei einem Interessenten nicht bleiben.

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