FC Bayern: Kommt Mandanda als Neuer-Backup?

Sven Ulreich liebäugelt seit Wochen mit einem Abschied vom FC Bayern. Geht die bisherige Nummer zwei im Sommer, muss ein neuer Neuer-Backup her. Ein Kandidat ist offenbar Steve Mandanda.

Erfahrener Schlussmann: Steve Mandanda
Erfahrener Schlussmann: Steve Mandanda ©Maxppp

Aktuell erlebt Sven Ulreich beschäftigungsreiche Tage. Manuel Neuer, Stammtorhüter des FC Bayern, fällt zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit verletzt aus. Für Ulreich bietet sich somit die Chance, in den letzten Spielen der Bundesligasaison auf sich aufmerksam zu machen und sich für einen neuen Arbeitgeber zu empfehlen. Der 28-Jährige ist seine Reservistenrolle nach zwei Jahren leid.

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Entsprechend braucht der deutsche Rekordmeister einen Nachfolger für den aktuellen Neuer-Backup. Gehandelt wurden zuletzt bereits René Adler (Hamburger SV), Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt) und André Onana (Ajax Amsterdam).

Ein weiterer Kandidat ist nun offenbar Steve Mandana. Das berichtet ‚Le10Sport‘ in seinem monatlich erscheinenden Magazin. Der Schlussmann ist bei seinem Klub Crystal Palace nur noch die Nummer zwei hinter Wayne Hennessey. Eine unbefriedigende Situation für den 24-maligen französischen Nationalspieler.

Erst im vergangenen Sommer war Mandanda ablösefrei von Olympique Marseille, für das er acht Jahre lang zwischen den Pfosten stand, auf die Insel gewechselt. Zu Saisonbeginn war er dort auch gesetzt, ehe er sich nach dem elften Spieltag einer Knie-Operation unterziehen musste und seinen Stammplatz verlor. Seitdem wird er immer wieder mit einer Rückkehr zum mittlerweile finanziell stark verbesserten OM in Verbindung gebracht. Auch der FC Liverpool soll am 32-Jährigen interessiert sein.

FT-Meinung

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Dass von Seiten des FCB Interesse an Mandanda besteht, ist gut vorstellbar. Eine auch international erfahrene Nummer zwei stünde den Münchnern gut zu Gesicht und wurde mit Pepe Reina schon einmal verpflichtet. Ob Mandanda sich aber mit der Rolle als klare Nummer zwei anfreunden könnte, ist unklar. Seinen Platz in der Équipe Tricolore müsste er wegen mangelnder Spielpraxis wohl langfristig räumen. Eine Rückkehr nach Marseille, um dort wieder zur unangefochtenen Nummer eins zu werden, klingt da schon plausibler.

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