SV Werder: Arnautović & Sokratis zum Verkauf

Dem SV Werder droht für den Sommer erneut der Verlust wichtiger Spieler. Verpassen die Grün-Weiße erwartungsgemäß die Europa League-Qualifikation, steht wohl Marko Arnautović zum Verkauf. Und auch Sokratis wäre bei entsprechendem Angebot wohl nicht zu halten.

Marko Arnautovic könnte Werder im Sommer verlassen
Marko Arnautovic könnte Werder im Sommer verlassen ©Maxppp

Aufwand und Ertrag liegen beim SV Werder Bremen in dieser Saison meilenweit auseinander. Das Team von Thomas Schaaf zählt zu den laufstärksten der Liga, kreiert viele Chancen und belegt aufgrund der eklatanten Abwehrschwäche dennoch nur Platz 13. Ein weiteres Jahr ohne internationalen Wettbewerb droht. Geschäftsführer Thomas Eichin wird im Sommer wohl durch Spielerverkäufe Kasse machen müssen.

Unter der Anzeige geht's weiter

Sport Bild‘ zufolge steht dann aller Voraussicht nach Marko Arnautović zum Verkauf. Für den Großverdiener kann der SV Werder letztmalig in diesem Jahr eine adäquate Ablöse fordern, denn 2014 endet sein Vertrag. Vor wenigen Wochen lehnten die Bremer eine Acht-Millionen-Offerte von Dynamo Kiew noch ab. Und zwar in der Hoffnung, dass Arnautović ein entscheidender Faktor auf dem Weg in die Europa League werden könnte.

Doch nach einem Punkt aus den letzten vier Partien ist der Zug wohl abgefahren. Und das Verpassen der Europapokal-Plätze könnte Konsequenzen für einen anderen Star der ‚Grün-Weißen‘ nach sich ziehen. Ähnliches wie für Arnautović gelte auch für Abwehrchef Sokratis, so die ‚Sport Bild‘. Dessen Vertrag ist zwar noch bis 2016 datiert – der Wunsch nach internationalem Fußball ist bei dem Griechen allerdings besonders groß.

Genutzt werden sollen mögliche Transfereinnahmen für die Verpflichtung neuer Spieler. „Wir werden, was Transfers angeht, nicht unbedingt noch mal junge Spieler dazuholen. Stattdessen wollen wir schauen, dass wir auch Erfahrenheit dazugewinnen“, kündigt Trainer Thomas Schaaf an. Passiert in den kommenden Wochen kein sportliches Wunder, stehen im Sommer bei Werder erneut gravierende personelle Einschnitte an.

Weitere Infos

Kommentare