HSV: Lösung im Fall Cléber

Spielte zweieinhalb Jahre beim HSV: Cléber Reis
Spielte zweieinhalb Jahre beim HSV: Cléber Reis ©Maxppp

Der Hamburger SV darf darauf hoffen, nach mehr als drei Jahren Rechtsstreit endlich die Ablöse für Cléber Reis zu erhalten. Wie das ‚Hamburger Abendblatt‘ berichtet, hat der brasilianische Fußballverband dem FC Santos angedroht, eine Transfersperre zu verhängen, sollte die Ablöse für den Innenverteidiger nicht bald nach Hamburg fließen. Die Brasilianer wurden bereits vor einem halben Jahr zur Zahlung der vereinbarten Ablöse zuzüglich einer Strafzahlung (eine Million Euro) plus Zinsen (500.000 Euro) verpflichtet. So wurden aus den ursprünglichen zweieinhalb Millionen vier Millionen Euro.

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Trotz des Urteils der inzwischen eingeschalteten FIFA weigerte sich Santos bislang, die Summe an den HSV zu überweisen. Da die Hanseaten zusätzlich auf die sich anhäufenden Zinsen pochen, rechnet das ‚Hamburger Abendblatt‘ vor, dass der HSV auf „knapp viereinhalb Millionen Euro“ hoffen darf. Cléber war im Februar 2017 vom Hamburger SV zum FC Santos gewechselt. Mittlerweile spielt der 29-jährige Innenverteidiger auf Leihbasis in der zweiten brasilianischen Liga bei Ponte Preta.

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