Monaco-Transfer: Volland zieht Zwischenfazit

Nach vier Jahren bei Bayer Leverkusen zog es Kevin Volland im September zur AS Monaco. Im Fürstentum findet sich der 28-Jährige zunehmend besser zurecht.

Kevin Volland feiert sein Tordebüt für die AS Monaco
Kevin Volland feiert sein Tordebüt für die AS Monaco ©Maxppp

Eine Trennung wollten beide Seiten eigentlich nicht, auf eine Vertragsverlängerung konnten sie sich trotzdem nicht einigen. Die Folge: Nach vier Jahren im Dress von Bayer Leverkusen verließ Kevin Volland ein Jahr von Vertragsschluss die Werkself in Richtung AS Monaco. Ein Wechsel, mit dem in den Vormonaten wohl die wenigsten gerechnet hatten.

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„Beim Transfer ging alles sehr schnell - da haben meine Frau und ich gesagt: Wir machen den Schritt“, erklärt Volland im Interview mit dem ‚kicker‘. Dass sein Transfer so spontan über die Bühne ging, empfand der 28-Jährige zunächst als Belastung: „Wir hatten ja mit Leverkusen noch die Europa League gespielt, dann zwei Wochen Urlaub, anschließend kam der Wechsel ins Ausland. Das war schon viel.“

Das wirkte sich auch auf seine Leistungen aus. Erst am neunten Spieltag der Ligue 1-Saison traf Volland erstmals für die ASM – dann aber gleich doppelt. „Das Training ist anders, die Spielweise ist anders, du musst dich an alles gewöhnen. Die Sprache kommt noch dazu. Deshalb hat es gedauert, bis ich sportlich wieder auf dem Level war“, räumt Volland ein, „aber das ist zuletzt alles besser geworden, ich kam wieder in torgefährliche Aktionen. Hab meine zwei Hütten gemacht und meine Assists. Es wird immer besser.“

„Einfach geil“

Besonders ins Schwärmen gerät der gebürtige Bayer jedoch, wenn er von der Region Monaco spricht: „Das Training unter Niko Kovac ist schon sehr, sehr hart. Da braucht man schon die Erholung. Aber wenn man hier einen freien Tag hat und die Sonne scheint, kann man natürlich von den Vorteilen in dieser Region profitieren. Eine wunderschöne Gegend. Eine wunderschöne Stadt. Klar, das Sportliche steht für mich immer an erster Stelle, aber der Freizeitwert ist natürlich auch enorm.“

Auch der tägliche Weg zum Training begeistert Volland: „Das Ambiente ist sehr schön. Im Moment stehen hier noch Container, aber Ende der Saison soll alles fertig werden. Aktuell haben wir nur einen Trainingsplatz, aber wenn man die Serpentinen hochfährt – das hat schon was. Einfach geil.“

Am morgigen Freitag empfangen Volland und die Monegassen den amtierenden Meister Paris St. Germain. Der Ex-Leverkusener wird das Topspiel nutzen wollen, um zu bestätigen, dass er mittlerweile auch sportlich in Monaco angekommen ist. Vielleicht ja sogar mit Saisontor Nummer drei.

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