Bayern-Angebot abgelehnt: Vier Optionen für Alaba

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David Alaba erwägt einen Abschied vom FC Bayern und hat dazu extra Berater-Guru Pini Zahavi engagiert. Doch welche Optionen hat der österreichische Defensivallrounder überhaupt für die Zukunft? FT ordnet ein.

David Alaba glänzte in den vergangenen Monaten als Innenverteidiger
David Alaba glänzte in den vergangenen Monaten als Innenverteidiger ©Maxppp

FC Bayern

Seit zwölf Jahren trägt Alaba das Trikot des FC Bayern. Ein erstes Angebot zur Vertragsverlängerung über 2021 hinaus hat der 27-Jährige laut ‚Sport1‘ abgelehnt. Der berüchtigte Berater Pini Zahavi soll fortan die Verhandlungen führen.

Die Bayern wollen ihr Eigengewächs offenbar nicht um jeden Preis halten, was Alaba als fehlende Wertschätzung interpretieren dürfte. Klar ist aber auch: Mit Hansi Flick hat er in München (Stand jetzt) einen Trainer, der voll auf ihn als Abwehrchef setzt.

Manchester City

Auch in Manchester würde Alaba auf einen seiner Förderer treffen: Pep Guardiola hält große Stücke auf den Linksfuß. Die Bayern boten laut ‚Bild‘ und ‚Sport1‘ einen Tausch gegen Leroy Sané (24) an, Alaba habe jedoch kein Interesse an einem Wechsel zu City.

Wohl nicht zuletzt, da der englische Meister für zwei Jahre von der Champions League ausgeschlossen wurde. Dennoch gilt: Citys Abwehrverbund ist renovierungsbedürftig, insbesondere links hinten drückt immer wieder der Schuh. Ein Stammplatz wäre Alaba wohl sicher.

Real Madrid

Auch in Madrid müsste sich Alaba nicht vor der Konkurrenz verstecken, wenngleich sie zumindest quantitativ groß ist. Mit Marcelo (31), Ferland Mendy (24) und dem derzeit verliehenen Sergio Reguilón (23) verfügt Zinedine Zidane über drei nominelle Linksverteidiger.

In der Innenverteidigung ist halblinks Kapitän Sergio Ramos (33) unantastbar, das Mittelfeld ohnehin hochkarätig besetzt. Trotzdem wird Alaba seit Jahren immer wieder mit Real in Verbindung gebracht und träumt wohl auch selbst vom weißen Trikot.

FC Barcelona

Seit Jahren ziert Alaba immer wieder mal die Cover der katalanischen Sporttageszeitungen. Nun scheint der Moment gekommen, wo die Bemühungen aus Barcelona konkret werden könnten. So richtig sattelfest ist die Barça-Defensive nämlich nicht.

Innenverteidiger-Linksfuß Samuel Umtiti (26) gilt als Wechselkandidat, Linksverteidiger-Neuzugang Júnior Firpo (23) überzeugte bislang nur selten, Platzhirsch Jordi Alba (31) kommt langsam in die Jahre. Allerdings: Barça plant Angriffe auf die Offensivstars Neymar (28) und Lautaro Martínez (22). Ob dann noch Geld für Alaba übrig bliebe, ist unklar.

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