Statt ManCity oder Barça: Ausnahmetalent Coric will in die Bundesliga

Ante Coric wird in Kroatien schon als der neue Luka Modric gefeiert. Zahlreiche Topklubs aus ganz Europa haben den 20-jährigen Mittelfeldspieler von Dinamo Zagreb seit Monaten im Visier. Ungeachtet dessen wittert auch der VfB Stuttgart seine Chance.

Ante Coric (l.) will Dinamo Zagreb verlassen
Ante Coric (l.) will Dinamo Zagreb verlassen ©Maxppp

Ich habe mit Verantwortlichen von Manchester City und Bayern München gesprochen, aber auch mit einem Scout von Real Madrid. Und es gab noch andere Vereine, die mich wollten.“ Rund ein Jahr ist es her, da sorgte Ante Coric mit dieser Aussage für mächtig Aufsehen. Allen voran Pep Guardiola und die Skyblues bemühten sich später noch um den dreimaligen kroatischen Nationalspieler von Dinamo Zagreb, ein Transfer kam aber schlussendlich nicht zustande.

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Stattdessen verlängerte Coric seinen Vertrag im vergangenen Februar bis 2022. Ein Wechsel in diesem Sommer schien damit vom Tisch. Nach FT-Informationen ist dem aber nicht so – im Gegenteil. Coric würde seine Zelte in Zagreb gerne abbrechen, um in einer bedeutenderen Liga den nächsten Karriereschritt zu machen. Besonders die Bundesliga übt großen Reiz auf den Youngster aus. Und es gibt auch Interessenten aus dem deutschen Oberhaus.

Coric der nächste VfB-Coup?

In der Vergangenheit sollen schon der FC Bayern, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach angeklopft haben. Wie FT weiß, beschäftigt man sich nun beim VfB Stuttgart mit der Personalie. Die Schwaben kehren zurück in die Bundesliga und Manager Jan Schindelmeiser will eine Mannschaft mit Perspektive aufbauen. Bei den Verpflichtungen von Carlos Mané, Josip Brekalo, Benjamin Pavard oder Ebenezer Ofori bewies der Sportvorstand schon ein gutes Auge für Talente kurz vor ihrem Durchbruch.

Auch wenn Coric eine durchwachsene Saison hinter sich hat, gehört er zu den größten Talenten Europas. Der Zeitpunkt für eine neue Herausforderung könnte genau richtig sein. Und gerade weil die Entwicklung zuletzt ein wenig stagnierte, dürfen sich auch Vereine aus der zweiten Reihe Hoffnungen auf eine Verpflichtung machen – so beispielsweise der VfB.

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