Zehn Millionen: ZSKA-Stürmer Chalov in die Bundesliga?

Die Krise zwingt Russlands Topklub ZSKA Moskau zum Verkauf des Tafelsilbers. Eigengewächs Fedor Chalov kann den Verein zu vergleichsweise moderaten Konditionen verlassen und weckt Interesse in der Bundesliga.

Fedor Chalov im Einsatz für Moskau
Fedor Chalov im Einsatz für Moskau ©Maxppp

Auch die russischen Fußballklubs wurden hart von der Coronakrise getroffen und müssen den Gürtel enger schnallen. Das gilt genauso für Armeeklub ZSKA Moskau. Der 13-malige Meister und UEFA Cup-Sieger 2005 befindet sich in finanzieller Schieflage und muss Einnahmen durch Spielerverkäufe generieren. Ein Kandidat: Stürmer-Eigengewächs Fedor Chalov.

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Nach FT-Informationen befindet sich der 22-jährige Angreifer, der in der vergangenen Saison beachtliche 15 Ligatore für ZSKA erzielte, im Visier eines Bundesliga-Trios. Wie unsere Redaktion erfahren hat, beschäftigen sich die TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen sowie der VfL Wolfsburg mit einem Chalov-Transfer.

Weghorst-Nachfolger in Wolfsburg?

Was die drei Bundesligisten eint: Zur kommenden Saison könnte jeweils mindestens eine Planstelle im Sturm frei werden. Bei Bayer ist der Verbleib von Lucas Alario unklar, in Hoffenheim der von Ishak Belfodil sowie Andrej Kramaric. Wolfsburg wiederum wird um einen Verbleib von Topstürmer Wout Weghorst kämpfen müssen. Angesichts heftiger Einbußen bleibt die Frage, ob die Wölfe ein gutes Angebot für den treffsicheren Niederländer überhaupt ablehnen können.

Chalov dürfte im Vergleich zu Weghorst deutlich günstiger werden. Nach seiner starken Vorsaison hatte ZSKA noch 20 Millionen Euro als Preis aufgerufen, würde sich nach FT-Infos aber inzwischen mit der Hälfte plus Boni zufriedengeben. Der finanzielle Druck sowie die schwächere Quote des Russen in der jüngst wiederaufgenommenen Premier Liga (fünf Tore, fünf Vorlagen) spielen dabei mit hinein.

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