Nach Jagdszenen: S04 stellt Spielern Einsätze frei – Knäbel fürchtet Transferprobleme

Bei Schalke 04 herrscht nach dem Abstieg Sorge um die Sicherheit der Mannschaft. Die Spieler dürfen fortan wählen, ob sie nochmal für Königsblau auflaufen wollen.

Peter Knäbel bei seiner Präsentation als Sportvorstand von S04
Peter Knäbel bei seiner Präsentation als Sportvorstand von S04 ©Maxppp

Es waren unfassbaren Szenen, die sich nach dem Abstieg von Schalke 04 in der Nacht auf Mittwoch an der Veltins Arena abspielten. Spieler wurden gejagt und geschlagen, sogar bis nach Hause verfolgt. Klar, dass das Spuren hinterlässt.

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Und so überlässt Peter Knäbel den Spielern die Entscheidung, ob sie im Saisonendspurt überhaupt nochmal für S04 auflaufen wollen. „Wir führen mit jedem Spieler Einzelgespräche. Fragen, was hängen geblieben ist, und bieten Hilfe an“, zitiert die ‚Bild‘ den Sportvorstand.

Und weiter: „Wenn einer die restlichen vier Partien nicht mehr für Schalke auflaufen will, kann ich mit dieser Position leben.“ Schalke muss erst am 8. Mai wieder in der Bundesliga ran. Die spielfreie Zeit scheint genau zum richtigen Zeitpunkt zu kommen. Das Training findet vorerst unter „erhöhter Aufmerksamkeit“ statt. Die ‚Bild‘ berichtet gar von der Bitte nach Polizeischutz.

„Da haben auch die Frauen künftiger Spieler zugeschaut“

Unterdessen fürchtet Knäbel auch Folgen für die Zukunft. Vielsagend meint der 54-Jährige zu den Jagdszenen: „Da haben auch die Frauen künftiger Spieler zugeschaut.“ Will heißen: Durchaus denkbar, dass die überbordende Fan-Wut potenzielle Neuzugänge für die zweite Liga abschreckt. Das wäre ein weiteres großes Problem für Königsblau.

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