Eintracht: Wird Atubolu zum Schnäppchen?
Nach der strikten Entscheidung, Kauã Santos das Vertrauen zu entziehen, benötigt Eintracht Frankfurt einen neuen Stammkeeper. Noah Atubolu ist die favorisierte Alternative. Dieser könnte überraschend günstig werden.
Nach den Eindrücken der bisherigen Vorbereitung haben sich Eintracht Frankfurt und Trainer Adi Hütter dazu entschlossen, kurz vor Beginn der Pflichtspielsaison im Tor grundlegend umzuplanen. Kauã Santos (23), dem eigentlich die Zukunft im Tor der Hessen gehören sollte, hat das Vertrauen komplett verloren. Auch Michael Zetterer (31) könnte noch gehen.
Als Ersatz hat der Klub Noah Atubolu auserkoren, der den SC Freiburg noch in diesem Sommer verlassen möchte und soll. Bisher soll die Forderung der Breisgauer für den Keeper, der vor allem in der Premier League und der Serie A gehandelt wird, im Bereich von 25 Millionen Euro liegen. Doch laut der ‚Bild‘ kann sich die SGE berechtigte Hoffnung auf eine deutlich geringere Sockelablöse machen.
Geringe Fixsumme mit hohen Boni
Grund dafür ist vor allem das weiter ausbleibende konkrete Interesse an dem 24-Jährigen, dessen Vertrag zudem am Saisonende ausläuft. Laut der Boulevardzeitung „gelten deswegen 15 Millionen Euro als realistische Ablöse“, möglicherweise verbunden mit hohen Bonuszahlungen. Doch selbst eine solche Summe würde bedeuten, dass ein möglicher neuer Stürmer in Frankfurt nur noch per Leihe zu haben ist.
Laut ‚Bild‘ hat aktuell die Torhüterposition die höhere Priorität. Erste Gespräche gab es bisher nur zwischen den Hessen und Atubolu, nicht zwischen den Klubs. Der gebürtige Freiburger könne sich einen Wechsel in die Bankenmetropole durchaus vorstellen, würde aber mit seinen Gehaltsvorstellungen direkt einer der Topverdiener in Frankfurt sein.
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