Thuram spielt BVB her: Nur ein Plan B für Bayern?

von Niklas Scheifers
1 min.
Marcus Thuram in typischer Jubelpose @Maxppp

Marcus Thuram war von einer überforderten Dortmunder Abwehr nicht zu halten. Einmal mehr hat sich der Franzose für einen Wechsel zu Rekordmeister Bayern München empfohlen.

Besser hätte es sich Marcus Thuram seine Situation kaum herrichten können. Im letzten Vertragsjahr bei Borussia Mönchengladbach befindet sich der französische Stürmer in absoluter Gala-Form. Sein Treffer beim furiosen 4:2 gegen Borussia Dortmund war bereits Nummer zehn der laufenden Bundesliga-Saison. Gut und gerne hätten auch Nummer elf und zwölf folgen können.

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Fast schon fahrlässig, wie Thuram mehrfach freistehend vor Gregor Kobel vergab. Trotzdem: Von einer zugegebenermaßen überforderten BVB-Abwehr war der 25-Jährige nicht in den Griff zu kriegen. Wenn er den Ball am Fuß hatte und Tempo aufnehmen konnte, wurde es sofort brandgefährlich für Schwarz-Gelb.

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Thuram ist aktuell das vielleicht heißeste Stürmer-Eisen der Bundesliga. Dass ihn sein Trainer Daniel Farke noch ein Stück weiter nach innen gezogen hat, tut dem Sohn von Frankreich-Legende Lilian Thuram sichtlich gut. Die Schaffenskrise der Vorsaison ist längst vergessen.

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Zu gut für eine Alternative

Das kolportierte Interesse des FC Bayern wird mit dem gestrigen Abend sicher nicht nachgelassen haben. In den vergangenen Wochen galt Thuram als Münchner Plan B, sollte Weltstar Harry Kane (29) im Sommer nicht zu kriegen sein. Bei diesen Leistungen darf aber doch die Frage erlaubt sein, ob sie dem Gladbacher damit nicht Unrecht tun.

Zumal der eine oder andere an der Säbener Straße der vermeintlichen Wunschlösung Kane skeptisch gegenüberstehen soll. Klar ist: Zieht Thuram die Saison in dieser Manier durch, wird er als 20-Tore-Stürmer zu einem Topklub wechseln – ob dieser nun Bayern heißt oder anders. Nach FT-Infos hat ihn unter anderem auch der FC Liverpool auf dem Zettel.

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