Neuer-Vertrag: Es stockt „massiv“

Der FC Bayern will mit Manuel Neuer verlängern, die Gespräche laufen. Noch scheinen die Parteien aber weit auseinander.

Der Poker um Manuel Neuer läuft
Der Poker um Manuel Neuer läuft ©Maxppp

Sieben Spielerverträge laufen beim FC Bayern im Sommer 2021 aus. Die Gespräche laufen, gestalten sich aber vor allem bei drei Münchner Profis zäh. David Alaba beispielsweise, der einen neuen Berater engagierte, spricht offen von der Option Ausland. Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin gelten als Interessenten.

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Beim FC Chelsea soll Manuel Neuer auf der Liste stehen. Klar ist aber: Für den 34-Jährigen ist Bayern München der erste Ansprechpartner, die Aussicht auf (internationale) Titel muss stimmen – und die Vertragslaufzeit. Und hier hakt es offenbar noch sehr, dem ‚kicker‘ zufolge sogar „massiv“.

Neuer wolle eine Laufzeit über fünf Jahre, Bayern bietet aktuell nur zwei weitere bis 2023. Eine große Diskrepanz, auch angesichts der Tatsache, dass der potenzielle Nachfolger Alexander Nübel im Sommer zum Team stößt. Ein Transfer, der so gar nicht nach Neuers Geschmack war. Auf Einsatzzeiten will er nicht verzichten.

England-Interesse an Müller

Es besteht also noch reichlich Redebedarf zwischen Keeper und Rekordmeister. Bei Thomas Müller scheint man etwas weiter. Erste Grundlagen wurden geklärt, berichtet der ‚kicker‘: Eine Verlängerung bis 2023 sei für beide Seiten akzeptabel. Offen sind Fragen wie das Gehalt, zudem soll es für Müller Alternativen in der Premier League geben.

2021 enden auch die Arbeitspapiere von Thiago, Jérôme Boateng, Javi Martínez und Sven Ulreich. Vereinbart haben die Verantwortlichen dabei laut ‚kicker‘ grundsätzlich, sich „zu keinen irrsinnigen Aktionen verleiten, sondern eher Stars ziehen“ zu lassen.

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