Schalke oder FC? Uth bezieht Stellung

Der Wechsel von Mark Uth zum 1. FC Köln hat schon Wirkung gezeigt. Trotz fehlender Kaufoption muss der gemeinsame Weg nicht zwangsläufig bereits im Sommer enden.

Mark Uth hat sich beim FC toll eingelebt
Mark Uth hat sich beim FC toll eingelebt ©Maxppp

Die Rückkehr von Mark Uth zum 1. FC Köln zieht in der Domstadt Wellen der Euphorie mit sich. Der 28-Jährige erklärt nun im Interview mit der ‚Express‘, dass ein Verbleib im Bereich des Möglichen liegt: „Auch wenn es noch etwas früh ist, macht man sich seine Gedanken. Bisher habe ich aber weder ein Feedback vom FC noch von Schalke bekommen. Das wird auch noch ein bisschen dauern. Ich freue mich, wenn sich die Fans wünschen, dass ich bleibe. Aber ich entscheide nicht alleine über meine Zukunft.“

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Uth kam im Winter vom FC Schalke 04 zu den Rheinländern. Dort soll der Stürmer nach Wunsch der Königsblauen bis zum Saisonende wieder zu sich finden und mit Selbstbewusstsein nach Gelsenkirchen zurückkehren. „Der Schritt war wichtig für mich, um mal alles auf null zu stellen. Ich wollte beim FC von vorne anfangen. Der Tapetenwechsel war notwendig, um aus dem Loch rauszukommen, in dem ich gesteckt habe“, erklärt Uth, dessen Vertrag bei den Königsblauen noch bis 2022 datiert ist.

Nach drei Spielen stehen für Uth drei Torbeteiligungen zu Buche. Auch Gehaltseinbußen nahm der Linksfuß für den Wechsel in Kauf: „Ich wollte unbedingt zum FC. Daher musste ich abwägen, was mir wichtiger ist:  Spielzeit und glücklich zu sein oder Geld? Ich habe mich für das Nachhausekommen entschieden. Das war keine schwere Entscheidung für mich“.

„Drücke dem FC die Daumen“

Wenn Schalke am 29. Februar (18:30 Uhr) im RheinEnergie Stadion gastiert, darf Uth das Spiel allerdings lediglich von der Tribüne aus verfolgen. Eine Vertragsklausel verbietet dem Angreifer, gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber aufzulaufen. Für Uth nur „schwer“ nachvollziehbar: „Es stehen doch elf Spieler auf dem Platz und nicht ein einziger. Schalke wollte diese Klausel aber unbedingt haben, sonst wäre der Transfer nicht zustande gekommen. Daher akzeptiere ich das so“.

Das hindert Uth jedoch nicht daran, sich klar zu positionieren: „Natürlich drücke ich dem FC die Daumen, das ist gar keine Frage. Wir wollen nicht absteigen, das ist das Wichtigste. Schalke spielt oben mit. Ich trage das FC-Trikot – deshalb wünsche ich mir, dass wir gewinnen. Und ich finde es schade, dass ich nicht spielen darf“. Alles in allem klingt es schon so, als hätte Uth gegen ein längerfristiges Engagement in Köln und einen dauerhaften Abschied aus Gelsenkirchen nichts einzuwenden.

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