UEFA Champions League

Real: Überraschende Tendenz bei Alonso

Die Partie gegen Manchester City wurde von Real Madrid zum Endspiel für Xabi Alonso auserkoren. Nun könnte der Trainer trotz der Niederlage noch länger im Amt bleiben.

von Dominik Sandler - Quelle: BBC | as
2 min.
Rodrygo bejubelt sein Tor mit Xabi Alonso @Maxppp

Am Ende stand gestern Abend gegen Manchester City ein 1:2 auf der Anzeigetafel. Da die Partie gegen die Skyblues als Endspiel für Xabi Alonso fungieren sollte, schien das Aus nach Abpfiff die logische Konsequenz. Und doch scheint der Trainer von Real Madrid noch mindestens eine weitere Chance zu bekommen.

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Zumindest berichtet die ‚BBC‘, dass die Position des 44-Jährigen nach der Niederlage nicht unmittelbar gefährdet ist. Der Grund: Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen haben die Königlichen gestern mit großem Willen und Leidenschaft gekämpft und sich gegen die Niederlage gestemmt. Laut der ‚as‘ hätten sich die Spieler vor dem Anpfiff klar dafür entschieden, für ihren Trainer zu kämpfen.

Hat Xabi Alonso bei Real noch eine Zukunft?
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Spieler stehen geschlossen hinter Alonso

Dazu passen die deutlichen Aussagen der Spieler im Anschluss an die Partie. In den vergangenen Wochen haben viele ihren Unmut gegenüber der Arbeit von Alonso zum Ausdruck gebracht, dem ehemaligen Leverkusen-Coach fehlte die Verbindung zur Mannschaft.

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Das scheint sich geändert zu haben. Thibaut Courtois (33), Jude Bellingham (22), Raúl Asencio (22), Rodrygo (24) – sie alle traten gestern nach der Partie vor das Mikrofon, um sich überraschend geschlossen hinter ihren Trainer zu stellen. „Der Trainer ist großartig. Ich persönlich habe ein ausgezeichnetes Verhältnis zu ihm. Und ich weiß, dass viele meiner Teamkollegen das auch haben“, sagte etwa Bellingham.

Rodrygos deutliches Zeichen

Rodrygo, dem wie Bellingham eine schwierige Beziehung zu Alonso nachgesagt wird, pflichtete dem Engländer bei: „Es ist eine schwierige Zeit für ihn, wie auch für uns. Die Dinge laufen nicht rund und ich wollte zeigen, dass wir zusammenhalten, mit unserem Trainer. Es wird viel geredet, aber ich wollte genau das sagen, dass wir zusammenhalten und dass wir diese Einheit brauchen, um weiterzumachen und unsere Ziele zu erreichen.“ Der Brasilianer lief demonstrativ nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 zu Alonso und umarmte ihn.

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Auch die spanischen Medien gehen mittlerweile davon aus, dass Alonso weiterhin Trainer der Blancos bleibt. Die Entscheidung liegt bei Florentino Pérez. Die Spieler, die von den Fans im Bernabeu gestern Pfiffe kassierten, haben sich klar bekannt. Trotz der Niederlage könnte Real gestern den ersten Schritt zur Trendwende eingeleitet haben.

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