BVB: Haaland & Bellingham beinahe zu Juventus

Wo stände der BVB ohne Erling Haaland und Jude Bellingham? Beide sind trotz junger Jahre bereits immens wichtig für die Schwarz-Gelben. Um ein Haar hätte das Duo vor Jahren aber einen anderen Karriereweg eingeschlagen.

Erling Haaland und Jude Bellingham bejubeln einen Treffer
Erling Haaland und Jude Bellingham bejubeln einen Treffer ©Maxppp

Borussia Dortmund verfügt nicht nur über ein hervorragendes Scouting-System, sondern auch über starke Argumente, wenn es um die Verpflichtung potenzieller Topstars geht. Nicht umsonst entschieden sich in den vergangenen Jahren Juwele wie Ousmane Dembélé (24), Jadon Sancho (21) oder eben auch Erling Haaland (21) und Jude Bellingham (18) trotz großer Konkurrenz für den Wechsel zum BVB.

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Unter anderem war auch Juventus Turin stark an den beiden Youngsters interessiert, bevor diese den Weg an die Strobelallee fanden. „Haaland hätte zu Moldes Zeiten zu uns kommen können“, berichtet Fabio Paratici im Gespräch mit der ‚Gazzetta dello Sport‘ und bestätigt damit die Geschichte, die Giuseppe Marotta am Wochenende erzählte.

Bessere Perspektive entscheidend

Der frühere Juve-Sportchef und heutige Direktor von Tottenham Hotspur führt aus: „Aber er hat sich für Salzburg entschieden und dann für Borussia Dortmund, wo er sofort die Aussicht auf einen Platz hatte.“

In der Tat ist die sportliche Perspektive oftmals einer der ausschlaggebenden Gründe für den BVB. Auch Bellingham, der im Sommer 2020 als gerade 17-Jähriger kam, wurde mit Bundesliga und Champions League-Einsätzen geködert.

„Es stimmt, dass Bellingham eine Woche in Continassa (Trainingszentrum von Juventus Turin, Anm. d. Red.) verbracht hat, bevor er sich für Deutschland entschieden hat“, blickt Paratici zurück.

Wirtschaftlich wertvoll

Zur Wahrheit zählt auch, dass Dortmund für die allermeisten dieser Spieler als Zwischenschritt dient. Haaland wird den Verein aller Voraussicht nach im Anschluss an die Saison verlassen. Der knapp drei Jahre jüngere Bellingham will sich noch einige Zeit beim BVB entwickeln, aber auch er dürfte nach menschlichem Ermessen irgendwann nicht mehr zu halten sein.

Immerhin haben die Spieler bis zu ihrem Weiterverkauf eine immense Wertsteigerung erfahren. Die Verpflichtung und Entwicklung von Talenten ist für die Borussia nachweislich auch ein Wirtschaftszweig.

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