BVB-Juwel: Das diffuse Problem bei Kaba
Bei Borussia Dortmund ist man sich sicher, dass man mit Mussa Kaba ein riesiges Juwel in der eigenen Jugend hat. Doch vorerst muss man den Sechser in Watte packen.
Für Ingo Preuß ist Mussa Kaba „eine Augenweide“. Der Sportliche Leiter der U23 von Borussia Dortmund beschreibt: „Mussa läuft wie ein Schleicher, er ist überall. Mir gefällt seine Ballbehandlung und vor allen Dingen seine Spielübersicht. Ich hoffe, dass es in den nächsten Wochen und Monaten so weitergeht. Dann haben wir schon ein Juwel bei uns im Verein.“
Dazu kommt: Kaba ist zumindest seinen Gegenspielern im Jugendbereich körperlich weit überlegen. 1,96 Meter Körperlänge gepaart mit einem starken Antritt machen ihn gegenüber anderen A-Jugendlichen weit überlegen.
Mit seinen 17 Jahren schnupperte Kaba auch schon bei den Profis rein, stand im Januar zum Jahresauftakt bei Eintracht Frankfurt (3:3) sogar im Spieltagskader von Niko Kovac. Doch seither bremsen ihn immer wieder Wehwehchen aus.
Kaba in Watte gepackt
Hintergründe dazu liefern heute die ‚Ruhr Nachrichten‘. Laut der Lokalzeitung sorgt eine durch einen Wachstumsschub verursachte muskuläre Dysbalance beim Hünen für wiederkehrende Probleme. Daher hat Dortmund nun entschieden, Kaba extra viel Zeit bei der Genesung zu lassen.
U23-Trainer Daniel Rios kündigt an: „Wir wollen die Länderspielpause nutzen, damit er komplett schmerzfrei wird. Ziel ist, dass er im intensiven April-Programm wieder eine Option ist.“ Dann wieder seiner Körperlichkeit angemessen gegen Männer in der Regionalliga West.
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