Machtwort bei Lukaku: Kaufen oder nichts

Bei der WM bleibt Romelu Lukaku bislang hinter den Erwartungen zurück. Nach dem Turnier entscheidet sich dann, für welchen Klub er in den kommenden Jahren auflaufen wird. Denn verleihen wollen die Blues den Stürmer nicht mehr. Der VfL Wolfsburg hofft auf den Zuschlag.

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Auf dem Sprung: Romelu Lukaku
Auf dem Sprung: Romelu Lukaku ©Maxppp

Romelu Lukaku – vor der Weltmeisterschaft noch als einer der Shootingstars gehandelt – spielt bislang ein schwaches Turnier. Sucht man das Positive an seinen Leistungen, setzt er zumindest die Marschroute von Marc Wilmots um, seine Gegenspieler müde zu laufen. Divock Origi, der in den ersten beiden Partien für Lukaku eingewechselt wurde, macht jedenfalls einen deutlich besseren Eindruck. Beim glücklichen 1:0 über Russland erzielte der 19-Jährige vom OSC Lille den späten Siegtreffer.

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Wirklich empfehlen für einen Stammplatz beim FC Chelsea konnte sich Lukaku also bislang nicht. Dabei spielte der wuchtige Linksfuß während seiner beiden Leihen bei West Bromwich Albion und dem FC Everton überragend. Nun steht der 21-Jährige am Scheideweg. Baut José Mourinho ab der kommenden Spielzeit auf den Belgier oder erhält die Karriere des einstigen Supertalents einen echten Knick?

Chelsea will ihn nicht mehr verleihen“, stellt sein Berater Oscar Damiani gegenüber englischen Medien klar, „sein Vertrag läuft noch zwei Jahre. Normalerweise würden wir in Kürze darüber sprechen, ihn zu verlängern.“

Sollte Mourinho nach der WM klarstellen, dass er nicht auf Lukaku baut, hat der VfL Wolfsburg nicht die schlechtesten Aussichten. Denn neben den Niedersachsen haben nicht viele europäische Klubs die finanziellen Möglichkeiten, um die kolportierten 25 Millionen Euro Ablöse aufzubringen. Ernsthaftes Interesse signalisiert bislang nur Atlético Madrid, das einen Nachfolger für den abwandernden Diego Costa sucht.

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