Idrissou sagt Griechen ab – keine Chance in Gladbach
Während sich Borussia Mönchengladbach auf der Zugangsseite dem Ende des Transfermarkts nähert, stehen Abgänge noch aus. Einer der Spieler, denen die Fohlen einen Abschied nahe gelegt haben, ist Mohamadou Idrissou. Doch dieser weigert sich, den Klub zu verlassen.

Zwei aussortierte Spieler haben Borussia Mönchengladbach bereits verlassen. Logan Bailly verdient sich seine Sporen leihweise bei Neuchâtel Xamax, Karim Matmour kämpft mit Eintracht Frankfurt um den Wiederaufstieg. Während sich um Tobias Levels Gerüchte um ein Interesse von Fortuna Düsseldorf ranken, schließt Mohamadou Idrissou seinen Abgang weiter aus. Obwohl Trainer Lucien Favre nicht mehr mit dem Stürmer plant.
Laut ‚Bild‘ hatte Idrissou die konkrete Möglichkeit, nach Griechenland zu wechseln. Demnach hat sich PAOK Saloniki bei Gladbach über den Angreifer erkundigt, biss jedoch auf Granit. Der Grund könnte eine Vertragsklausel sein, die Idrissou eine Verlängerung seines Kontrakts samt Gehaltssteigerung verspricht, so das Boulevardblatt. Sein Gehalt würde von rund einer Million auf zwei Millionen Euro steigen. Dazu fehlen dem 31-Jährige allerdings noch ein paar Pflichtspieleinsätze.
Gegenüber ‚Bild‘ bestätigt Idrissou die Existenz der Klausel und schickt direkt eine Kampfansage hinterher: „Ich sehe keinen Grund, warum ich nicht bald wieder spielen sollte. Ich warte auf meine Chance – und dann werde ich sie nutzen.“ Ob er diese bekommt, ist jedoch fraglich. Mit Mike Hanke, Rückkehrer Raúl Bobadilla, Juniorennationalspieler Elias Kachunga und Joshua King, der zur Leihe von Manchester United kommt, stehen den ‚Fohlen‘ genügend Stürmer zur Verfügung. Entsprechend wenig Hoffnung macht Manager Max Eberl seinem Noch-Schützling: „Da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht.“
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