Turin: Alario oder Piatek als Ersatz für Belotti?

Andrea Belotti wird nach vielen Spielzeiten für den FC Turin eine neue Herausforderung antreten. Der italienische Erstligist schielt bei der Suche nach einem Ersatz in Richtung Bundesliga.

Krzysztof Piatek spielt seit Januar 2020 in Berlin
Krzysztof Piatek spielt seit Januar 2020 in Berlin ©Maxppp

Der Abschied von Andrea Belotti (28) beim FC Turin steht fest. Schon im Oktober bestätigte Trainer Ivan Juric: „Andrea Belotti wird die Vertragsverlängerung nicht unterschreiben.“ Damit verlässt der Torgarant den Verein im kommenden Sommer nach sechs Jahren und stellt die Offiziellen vor die Herausforderung, einen adäquaten Ersatz zu verpflichten.

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Nach Informationen der ‚Tuttosport‘ stehen bei Torino gleich zwei Spieler aus der Bundesliga als mögliche Nachfolger von Belotti zur Debatte. Dem Bericht zufolge beschäftigt sich der Serie A-Klub mit Lucas Alario (29) von Bayer Leverkusen.

Bei den Rheinländern steht der Argentinier im Schatten von Patrik Schick (25), der aktuell in bestechender Form ist. Ein Wechsel nach Italien wäre für Alario der Ausweg, um mehr Spielzeit zu bekommen.

Piatek mit Verbindung zu Juric

Ein weiterer Name, der mit Turin in Verbindung gebracht wird, ist Krzysztof Piatek. Für den 26-jährigen Polen gibt es bei Hertha BSC offenbar keine Zukunft mehr. Seit seinem Wechsel 2020 vom AC Mailand nach Berlin bekam Piatek keinen Fuß auf den Boden.

Verletzungen und Formkrisen bremsten den Angreifer immer wieder aus. Die hohe Ablöse von 24 Millionen Euro konnte der Nationalspieler keinesfalls rechtfertigen. In 56 Bundesliga-Partien erzielte Piatek lediglich zwölf Tore. Dem Vernehmen nach zeigt auch Galatasaray großes Interesse am Mittelstürmer.

Turin-Trainer Juric und Piatek kennen sich bereits. 2018 spielte der Torjäger ein halbes Jahr für den FC Genua. Die Mannschaft trainierte damals Juric. Piatek machte mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und konnte sich bereits nach einer Halbserie für höher Aufgaben empfehlen. Es folgte umgehend der Wechsel zum AC Mailand. Nun könnte es ein Wiedersehen zwischen Piatek und seinem damaligen Förderer geben.

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