Toni Schumacher hat sich zum Stand der Personalie Anthony Modeste geäußert. Dem ‚Express‘ sagt der Vizepräsident des 1. FC Köln: „Ja, stimmt, es kann passieren, dass Tony nicht für uns spielen darf.“ Im November hatten die Verantwortlichen die Rückkehr des Mittelstürmers verkündet. Der Franzose unterschrieb einen Vertrag bis 2023.

Problem: Die FIFA erklärte Modestes Vertragsauflösung bei Tianjin Quanjian (mittlerweile Tianjin Tianhai) für ungültig. Der 30-Jährige hatte ausbleibende Gehaltszahlungen moniert. Der Weltverband entschied zwar, dass die Chinesen eine Nachzahlung leisten müssen, aber auch, dass Modeste „das Arbeitsverhältnis mit Tianjin Quanjian FC ohne triftigen Grund gekündigt hat“.

Schumacher bedauert: „Die Situation tut mir für ihn leid und ist mit gesundem Menschenverstand schwer nachvollziehbar. Dass sich die juristische Situation noch so verkompliziert, war in dieser Form nicht abzusehen.“ Erst wenn die FIFA die Kündigung für rechtens erklärt, kann der Effzeh die Spielgenehmigung für den Knipser anfordern. Ist bis zum Ende des Januar-Transferfensters nicht alles erledigt, dürfte Modeste erst ab Sommer für die Domstäder auflaufen.

Zwischen 2015 und 2017 spielte Modeste schon einmal für den Effzeh. In 73 Partien erzielte der wuchtige Rechtsfuß 45 Tore und schoss den Klub nach 25-jähriger Abstinenz zurück in den Europapokal. Es folgte der Ruf des Geldes aus China. Köln nahm dafür die vereinsinterne Rekordablösesumme von 35 Millionen Euro ein. Im Reich der Mitte knipste Modeste dann weiter, traf 16 Mal in 29 Partien. Nun wartet er sehnsüchtig auf sein Comeback in der Domstadt.