Die Chancen auf einen Wechsel von Nicolas Pépé in die Bundesliga stehen offenbar doch besser als zuletzt angenommen. Schalke 04 dürfte zwar nicht mit in der Verlosung sein, dafür aber Borussia Dortmund und der FC Bayern.

Nach Informationen des französischen TV-Sendung ‚Téléfoot‘ sind die beiden Bundesligisten bereit, 50 Millionen Euro für Pépé zu bezahlen. Auch der FC Arsenal sei bereit, diese Summe für den 23-jährigen Rechtsaußen aufzubringen, heißt es dort.

Pépé fühlt sich geschmeichelt

Der Spieler selbst will noch keine Präferenz nennen, lässt sich aber entlocken, dass ihm das Interesse solch großer Klubs durchaus schmeichelt: „Eine Präferenz zwischen Dortmund, Bayern und Arsenal? Das sind alles große Klubs. Ich wusste nichts von diesen Gerüchten. Aber das ist natürlich schön.“ Über einen Abschied aus Lille sagt Pépé mit einem leichten Augenzwinkern: „Lille am Ende der Saison verlassen? Ich weiß doch noch nicht einmal, was ich morgen mache.“

Dazu sollte man wissen: Pépé ist in Frankreich bekannt dafür, seine Karriere sehr akribisch anzugehen. Schon im Sommer hätte er die Möglichkeit gehabt, bei einem anderen Klub deutlich mehr Geld zu verdienen als in Lille. Zugunsten einer stetigen Entwicklung entschied er sich aber für den Verbleib im französischen Norden.

Er ist ein Spieler, der genau weiß, was er will. Pépé möchte sich zunächst maximal weiterentwickeln, bevor er den nächsten Schritt zu einem größeren Klub geht. Das hat sich nun schon mehrfach ausgezahlt“, erläutert der französische FT-Korrespondent Aurélien Léger-Moëc.

Heißes ThemaFT-Meinung: Als pfeilschneller und durchsetzungsfähiger Außenstürmer ist Pépé für Bayern und Dortmund ein mehr als interessanter Kandidat auf einen künftigen Transfer. Vor allem die Münchner haben angesichts des anstehenden Umbruchs auf den Flügeln erhöhten Bedarf. Mit acht Treffern und sieben Vorlagen aus zwölf Ligaspielen stellt Pépé auch seine Scorerfähigkeiten unter Beweis.