Die Bemühungen des FC Bayern um Leroy Sané werden offenbar bald wieder Fahrt aufnehmen. Der ‚Sport Bild‘ zufolge will der deutsche Rekordmeister die Gespräche mit der Seite des Nationalspielers in den kommenden Wochen wieder aufnehmen. Derzeit absolviert Sané die Reha nach seinem Kreuzbandanriss.

Helfen soll den Münchnern einmal mehr der Spielervermittler Giovanni Branchini, über den man schon im Sommer den Kontakt zu Sané herstellte. Damals stand der Wechsel des 23-Jährigen kurz bevor, ehe er sich schwer am Knie verletzte. Der Vertrag des Linksaußen bei Manchester City läuft noch bis 2021.

Zu welchem Zeitpunkt die Bayern Sané verpflichten wollen, ist noch unklar. Der ‚Sport Bild‘ zufolge ist es auch nicht ausgeschlossen, dass der FCB versucht, seinen Wunschspieler im Winter zu verpflichten. Im Januar oder Februar könnte Sané auf den Platz zurückkehren. Ob City einem solchen Modell zustimmen würde, ist unklar.

Jesus abgelehnt

Derweil winkten die Bayern bei einem anderen Offensivstar des englischen Meisters ab. Mittelstürmer Gabriel Jesus wurde dem Klub zwar angeboten, der FCB lehnte jedoch ab, so die ‚Sport Bild‘. Für 100 Millionen Euro sei Manchester City bereit, den 22-jährigen brasilianischen Nationalspieler abzugeben.

Darüber hinaus werden sich die Bayern im kommenden Sommer wohl zwischen zwei Spielmachern entscheiden müssen. Investiert man einen dreistelligen Millionenbetrag in Sané, könnte man sich nicht sowohl Leihspieler Philippe Coutinho (Kaufoption 120 Millionen Euro) als auch Leverkusens Supertalent Kai Havertz leisten, wie die ‚Sport Bild‘ richtigerweise feststellt.

FT-Meinung: Die Fährte zu Sané ist nach wie vor heiß. Noch immer planen die Bayern, den Lockenkopf zu ihrem neuen Aushängeschild zu machen. Gibt es im Winter die Möglichkeit, den Linksfuß zu verpflichten, wird man sie am Schopfe packen.

Auch Havertz könnte perspektivisch zum Gesicht des FCB werden. Allerdings wird der Branchenprimus sich Zeit lassen und genau beobachten, welchen Einfluss Coutinho im weiteren Saisonverlauf auf die Mannschaft hat.

Dass es am Ende Sané plus einen der beiden Zehner heißt, ist durchaus denkbar. Schließlich läge das Ablösevolumen für alle drei bei mehr als 300 Millionen Euro. Bis dahin fließt aber noch viel Wasser die Isar hinunter.