Der VfB Stuttgart ist zufriedenstellend in die Bundesligasaison gestartet. Trainer Hannes Wolf setzt dabei auf eine gute Mischung aus gestandenen Führungsspielern und jungen, frischen Akteuren. Diese bringen viel Qualität mit und werden sich über kurz oder lang in der obersten Spielklasse etablieren. Einer der talentiertesten von ihnen ist der Benjamin Pavard.

Der Franzose wird nicht erst seit seinem Länderspieldebüt am Samstag für die Équipe Tricolore gegen Wales (2:0) hoch gehandelt. 2016 vom OSC Lille an den Neckar gewechselt, erlebt der Franzose hier seither einen steilen Aufstieg. Fußballer wie er sind gefragt auf dem Transfermarkt. Flexibel, dynamisch und wissbegierig – alles Attribute, die schon im Sommer die Verantwortlichen von RB Leipzig auf den Plan gerufen hatten. Doch der VfB Stuttgart blieb zunächst standhaft. Sie konnten es sich leisten. Der Vertrag des Spieler läuft noch bis 2020.

Die Konkurrenz beobachtet Pavards Entwicklung

Fraglich ist dennoch, ob die Stuttgarter weitere Angriffe der Konkurrenz abwehren können. Denn auch der Spieler wird seine Karriere irgendwann weiter vorantreiben wollen.

Die ‚Bild‘ berichtet, dass die Leipziger weiterhin heiß auf den 21-Jährigen sind und ein weiteres, noch lukrativeres Angebot für ihn planen – den Sachsen fehlt es an Alternativen in der Defensive. Auch die englischen Spitzenvereine haben längst ein Auge auf Pavard geworfen. Flattern Offerten von der Insel bei den Schwaben rein, wird es um stattliche Summen gehen.

Unterdessen bleibt auch VfB-Sportvorstand Michael Reschke nicht untätig: „Es wird eine Herausforderung sein, ihn langfristig in Stuttgart zu halten. Aber wir suchen Lösungen.“

PlausibelFT-Meinung: Der VfB Stuttgart hält dank der Vertragslänge alle Trümpfe in der Hand. Eine Ausstiegsklausel existiert dem Vernehmen nach nicht. Die Leistungen des jungen Franzosen erhöhen dennoch den Druck. Es wird von entscheidender Bedeutung sein, welche Summen die Interessenten bieten. Ab einem gewissen Punkt könnte der VfB schwach werden. Ein Verkauf im Sommer 2018 ist jedenfalls kein absurdes Szenario.