Neben dem WM-Pokal geht es für viele WM-Fahrer auch darum, sich für den Transfermarkt ins Schaufenster zu spielen. Ein Spieler, dem der große internationale Durchbruch zuzutrauen ist, ist Ismaïla Sarr, der an der Seite von Liverpool-Star Sadio Mané für den Senegal auflaufen wird.

Auf den Beobachtungsbogen von Borussia Dortmund hat es der pfeilschnelle Flügelspieler schon vor dem Turnier in Russland geschafft. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, steht der 20-Jährige beim BVB „weit oben auf der Liste“.

Mit Verhandlungen mit dessen Arbeitgeber Stade Rennes hat man herausragende Erfahrungen gemacht. Sarr-Vorgänger Ousmane Dembélé war vor zwei Jahren für 15 Millionen Euro nach Dortmund gekommen, um ein Jahr später für 100 Millionen Euro mehr weiter zum FC Barcelona zu ziehen.

Ablöse mindestens 30 Millionen

Davon profitiert haben auch die Bretonen, die sich über eine beachtliche Weiterverkaufsbeteiligung freuen durften. Laut der Fachzeitung soll Sarr nun mit mehr als 30 Millionen Euro zu Buche schlagen. Eine amtliche, für den BVB aber mit Sicherheit nicht unbezahlbare Summe.

Wie Dembélé ist Sarr ein schneller, dribbelstarker Angreifer, der auf verschiedenen Offensivpositionen einsetzbar ist. Sein Bewegungsablauf ist ähnlich elegant, wie sein Vorgänger in Rennes nimmt aber auch er Defensivaufgaben nicht immer allzu ernst. Die Chancen stehen jedoch gut, dass Sarr im Laufe seiner Karriere auch in diesem Aspekt dazulernen wird.

PlausibelFT-Meinung: Sarr ist ein überaus vielversprechendes Talent, das bei der WM für Furore sorgen könnte. Als Trainer von OGC Nizza konnte sich Lucien Favre aus nächster Nähe einen Eindruck von den Qualitäten des Tempodribblers verschaffen. Sollte sich der Schweizer für einen Transfer aussprechen, könnte der 13-fache Nationalspieler am Rheinlanddamm landen.