Jadon Sancho strebt offenbar keinen Abschied im Januar an. Laut ‚Sport Bild‘ haben Mitspieler ebenso wie die Vereinsführung nicht den Eindruck, dass Sancho „einen Abgang provozieren will“. Weder in seinem Management noch auf Seiten von Borussia Dortmund werde eine Trennung im Anschluss an die Hinrunde angestrebt.

Derweil sind sämtliche Beteiligten darauf bedacht, die Wogen mit Sancho zu glätten. Dem Fachmagazin zufolge haben Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Sebastian Kehl unabhängig voneinander den persönlichen Austausch mit Sancho forciert. Ziel sei es dabei nicht gewesen, den 19-jährigen Engländer zu rügen, sondern ihm Mut für die Zukunft auszusprechen.

Er testet manchmal die Grenzen aus. Wir sind dafür da, die Grenzen zu setzen“, sagte Zorc schon vor einiger Zeit über den Dribbelkünstler, der mittlerweile auf eine lange Liste an disziplinarischen Verfehlungen zurückblicken kann.

opinion type avenirFT-Meinung: Dortmund wäre in der Tat gut beraten, Sancho mindestens bis zum Saisonende zu behalten. Eine ähnlich hohe Qualität als Einzelspieler bringt in der BVB-Offensive niemand mit. Und im Winter wäre man kaum in der Lage, adäquaten Ersatz zu verpflichten. Im kommenden Sommer dann, wenn ein Klub die kolportierten 140 Millionen Euro bietet, sieht das schon ganz anders aus.