Borussia Dortmund lässt bei Julian Brandt offenbar nichts unversucht. Laut einem Bericht der ‚Bild‘ traf sich BVB-Manager Michael Zorc vor rund drei Wochen mit dem Vater des Nationalspielers von Bayer Leverkusen. Inhalt des Gesprächs soll ein Sommertransfer nach Dortmund gewesen sein.

Und die Chancen sind intakt, dass es zu solch einem Deal kommen könnte. Denn aufgrund einer Ausstiegsklausel sind den Leverkusenern die Hände gebunden. Sofern sich Dortmund mit dem Spieler einigen kann und die vertraglich festgeschriebenen 25 Millionen Euro auf den Tisch legt, wird der Transfer über die Bühne gehen.

Bayern zieht sich zurück

Dafür spricht auch, dass der FC Bayern sein einstiges Interesse an dem 23-jährigen Edeltechniker deutlich zurückgefahren hat. Laut ‚Bild‘ liegen dieser Tatsache zwei Ursachen zugrunde: Einerseits seien Brandts Leistungen nicht konstant genug, zudem fehle im die „Mia-san-Mia-Mentalität“.

Fakt ist: Eine Entscheidung wird erst nach dem letzten Bundesliga-Spieltag fallen. „Vor dem 18. Mai gibt es von mir gar nichts, da gibt es keine Entscheidung“, ließ Brandt zuletzt wissen. So lange können sich die Dortmunder aber allemal noch gedulden.

Heißes ThemaFT-Meinung: Letztlich hält alleine Brandt die Fäden in der Hand. Ein Verbleib bei Bayer ist nicht ausgeschlossen – erst recht, wenn das Ziel Champions League doch noch erreicht würde. Sollte er Leverkusen nach fünf Jahren den Rücken, dürfte sein Weg zum BVB führen.