Jonas Hofmann von Borussia Mönchengladbach hat es all seinen Kritikern gezeigt. Der vor Beginn der Hinrunde bereits abgestempelte Mittelfeldspieler überzeugte Trainer Dieter Hecking in der Vorbereitung dermaßen, dass er ihn gleich am ersten Spieltag im Derby gegen Bayer Leverkusen (2:0) aufgebot. Hofmann dankte es dem 54-Jährigen mit dem Führungstreffer.

Tottenham umgarnt Hofmann

Hofmann spielte auch fortan auf einem konstant hohen Niveau und hat in der Folge das Interesse von Tottenham Hotspur auf sich gezogen. Nach ‚Bild‘-Informationen wurden bereits erste Gespräche zwischen den Spurs und der Hofmann-Seite geführt. Bei den Fohlen steht er noch bis 2020 unter Vertrag.

Am Niederrhein soll der im Mittelfeld variabel einsetzbare Hofmann geschätzte 1,8 Millionen Euro pro Saison verdienen, berichtet die ‚Bild‘ weiter. Der aktuell Tabellendritte der Premier League lockt mit dem schnellen Geld. Bei den Spurs könnte der 26-Jährige ein Vielfaches seines bisherigen Verdienstes einstreichen.

Gladbach-Manager Max Eberl versucht, die Abwerbungsversuche zu blocken. Der 44-Jährige ließ kurz nach dem Jahreswechsel verlauten, dass die Borussia mit dem Antreiber gerne langfristig zusammenarbeiten würde.

Hofmann bleibt derweil gelassen

Noch eineinhalb Jahre steht Hofmann in Mönchengladbach unter Vertrag und sieht deshalb keinen Handlungsdruck. „Ich bin natürlich offen für Gespräche. Ich fühle mich in Gladbach sehr wohl, wir haben eine Mannschaft, mit der man richtig viel erreichen kann“, bleibt Hofmann entspannt. Eine Entscheidung muss aber spätestens im Sommer ein Jahr vor Ende der Zusammenarbeit gefällt werden.

Hecking sagt über seinen Schützling: „Jeder weiß, dass ich sehr viel von Jonas halte. Er ist ein hochintelligenter Fußballer, der enorm wertvoll für uns ist.

Der Gladbach-Coach möchte seinen Dauerläufer unbedingt halten. Nicht nur der Übungsleiter, sondern auch die Klubverantwortlichen wissen um die Vorzüge des Rechtsfußes. Seine Schnelligkeit und Vielseitigkeit werden auch in der Rückrunde gefragt sein.

In GesprächenFT-Meinung: Die Gladbacher müssen das Interesse der Spurs ernst nehmen. Spätestens im Sommer steht eine richtungsweisende Entscheidung an. Einem lukrativen Angebot aus England könnte Eberl ein Jahr vor Vertragsende nicht widerstehen.