Paul Mitchell weckt große Begehrlichkeiten in der Premier League und in der Bundesliga. Nach Informationen von ‚Sky Sports‘ bekunden Manchester United, der FC Arsenal und der FC Chelsea Interesse am Chefscout von RB Leipzig. Das Trio würde den 37-Jährigen gerne als Sportdirektor für sich gewinnen.

Nicht minder attraktiv sind die Optionen, die sich demnach in der Bundesliga bieten. Zum einen soll Borussia Mönchengladbach ein Auge auf Mitchell geworfen haben. Sportdirektor Max Eberl kündigte kürzlich an, nach der Saison eine strategische Neuausrichtung vorzunehmen. So wird Trainer Dieter Hecking durch Marco Rose ersetzt.

Dem Vernehmen nach will Eberl darüber hinaus einen Nachfolger für sich selbst finden, um in der Fohlen-Hierarchie eine Stufe nach oben zu klettern. Jonas Boldt (zuletzt Bayer Leverkusen) wird ebenfalls gehandelt, Rouven Schröder (Mainz 05) sagte ab.

Reunion mit Schneider?

Ein Auge auf Mitchell soll außerdem Schalke 04 geworfen haben. Christian Heidels Erbe Jochen Schneider sucht noch einen Sportdirektor. Der königsblaue Sportvorstand hätte gerne den ehemaligen S04-Spieler und Ex-Dortmunder Christoph Metzelder geholt, der wegen heftiger Fan-Proteste aber zögert. Schneider arbeitete bereits in Leipzig mit Mitchell zusammen.

Leipzig bietet Beförderung

RB will seinen Chefscout aber nicht kampflos ziehen lassen. Laut ‚Sky Sports‘ bietet der Bundesligist einen lukrativen Kontrakt bis 2025, der ihm auf Sicht noch wichtigere Kompetenzen und zentrale Aufgaben im Klub-Management zusichern würde.

Langfristig könnte Mitchell in die Fußstapfen von Sportdirektor Ralf Rangnick treten. Das tut ab Sommer auch Julian Nagelsmann, der dessen Trainer-Part übernimmt. Der Noch-Hoffenheimer poche auf einen Verbleib von Mitchell.

Bei den Sachsen besitzt der Engländer aktuell noch einen Vertrag bis Sommer 2020. Erst vor etwas mehr als einem Jahr trat er seinen Dienst in Leipzig an. Zuvor war Mitchell bereits bei Tottenham Hotspur, dem FC Southampton und MK Dons als Chefscout tätig gewesen.