Bayer Leverkusen hat ordentlich vorgearbeitet. 32 Millionen Euro wurden in Mitchell Weiser (Hertha BSC) und Offensiv-Juwel Paulinho (Vasco da Gama) investiert, mit Lukas Hradecky kam zudem eine ablösefreie neue Nummer eins. Ein weiterer Neuzugang ist nur bei Abgängen möglich. In das oberste Regal kann Bayer trotz des Verkaufs von Bernd Leno (FC Arsenal, 25 Millionen Euro) ohnehin nicht greifen.

Den Grund dafür nennt Manager Jonas Boldt dem ‚kicker‘: „Die Ablöse für Leno war immer in den Etat eingeplant. Das ist Geld, das wir gut gebrauchen können, da wir nächste Saison im zweiten Jahr nacheinander nicht in der Champions League spielen.“ Sollte aber beispielsweise Joel Pohjanpalo den Verein noch verlassen, wäre laut ‚ESPN FC‘ Mohamed Elyounoussi vom FC Basel ein Kandidat.

Konkurrenz aus Leicester

Der gebürtige Marokkaner, der in Norwegen aufwuchs und sich deshalb für die norwegische Nationalmannschaft entschied, spielte eine ganz starke Serie für den erfolgreichsten Klub der Schweiz. 30 Scorerpunkte hatte er am Ende in seinen Statistiken stehen, darunter auch vier in der Champions League. Damit leistete er einen gehörigen Beitrag zu Basels Achtelfinaleinzug.

Nur logisch, dass ein solcher Mann nicht nur in Leverkusen Begehrlichkeiten weckt. Mit Leicester City ist auch ein Verein aus der Premier League in der Verlosung. Finanziell dürften die Foxes mehr zu bieten haben. Bayer müsste als Europa League-Teilnehmer, sollte sich das Elyounoussi-Interesse erhärten, mit größerer sportlicher Attraktivität locken. Der Vertrag des 23-Jährigen in Basel läuft noch bis Sommer 2021.