Bayer Leverkusen hat kurz vor Transferschluss noch einmal Nägel mit Köpfen gemacht und den dritten Sommerneuzugang eingetütet. Wie die Werkself offiziell vermeldet, konnte man sich mit Innenverteidiger Panagiotis Retsos von Olympiakos Piräus verstärken. Der 19-Jährige erhält ein Arbeitspapier bis 2022 und kostet dem Vernehmen nach rund 22 Millionen Euro. Damit löst der Grieche den vorigen Rekordeinkauf Kevin Volland ab, der 2016 für 20 Millionen von der TSG Hoffenheim in die BayArena überschiffte.

Panagiotis Retsos hatte einige Angebote von Topklubs, die in diesem Jahr international spielen. Umso erfreulicher ist es für uns, dass er sich für Bayer 04 Leverkusen entschieden hat – zumal er selbst elementar dazu beigetragen hat, dass auch Piräus sich für die Champions League qualifizieren konnte“, so Bayer 04-Sportdirektor Rudi Völler. „Panagiotis ist ein junger Profi mit besonderen Anlagen und passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er ist eine Investition in die Zukunft des Vereins.“

Auch Retsos freut sich: „Bayer Leverkusen hat in den vergangenen Jahren trotz großer nationaler Konkurrenz immer in der Champions League gespielt, das hat mich sehr beeindruckt. Das Angebot eines solchen Klubs macht mich stolz und ich freue mich natürlich ganz besonders auf die Bundesliga – für mich eine der besten und attraktivsten Ligen in Europa.“

Retsos war im Jahr 2015 aus der Jugendabteilung zu den Profis von Olympiakos gestoßen. Dort konnte er sich in der darauffolgenden Spielzeit durchbeißen und absolvierte seither 46 Pflichtspiele für den griechischen Rekordmeister.

Die Verhandlungen hatten sich im Vorfeld schwierig gestaltet. So lehnte Piräus Offerten von Bayer in Höhe von 16 respektive 18 Millionen ab, ehe man sich nun einigen konnte. Dabei sticht Leverkusen auch die namhafte Konkurrenz rund um den FC Bayern München, Olympique Marseille und Co. aus.