Marc Cucurella stehen mehrere Türen offen. Einem Bericht der katalanischen Zeitung ‚Sport‘ zufolge zeigen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt Interesse am 20-jährigen Linksverteidiger. Zudem werden der FC Sevilla und Betis Sevilla genannt.

Bereits vor einigen Monaten wurde Cucurella bei Borussia Dortmund gehandelt. Dort ist er aber kein Thema mehr, der BVB holt stattdessen Nico Schulz aus Hoffenheim an Bord. Nicht uninteressant: Cucurella engagierte im Frühjahr einen deutschen Berater.

Domino-Deal

Bis Ende Juni ist Cucurella noch vom FC Barcelona an SD Eibar verliehen. Der La Liga-Zwölfte der abgelaufenen Saison wird zeitnah die Kaufoption (zwei Millionen) aktivieren. Barça wiederum wird daraufhin die Rückkaufoption (vier Millionen) ziehen, um Cucurella gewinnbringend weiterzuverkaufen. Laut ‚Sport‘ hoffen die Blaugrana auf zehn Millionen Euro.

Im Camp Nou hat Cucurella keine Perspektive, Platzhirsch Jordi Alba verlängerte im Februar bis 2024. Und in Gladbach? Dort wird der 33-jährige Oscar Wendt in absehbarer Zeit seinen Spind räumen, Dänemark-Talent Andreas Poulsen (19) blieb der Durchbruch bislang verwehrt.

Bei der Frankfurter Eintracht denkt derweil Linksverteidiger Jetro Willems offen über einen Abschied nach. Cucurella könnte in Adi Hütters System mit Dreierkette zudem den offensiven Part auf der linken Außenbahn einnehmen, bei Eibar agierte er in den vergangenen Wochen fast ausschließlich als Flügelstürmer.