Eintracht Frankfurt droht im Werben um Kevin Trapp den Kürzeren zu ziehen. Stattdessen scheint der FC Porto in der Pole Position. Nach Informationen der ‚L’Équipe‘ ist eine Einigung mit Paris St. Germain greifbar. Die Portugiesen suchen einen Nachfolger für Iker Casillas.

Rund sechs Millionen Euro Ablöse seien im Gespräch, Trapps Vertrag bei PSG läuft 2020 aus. Eine Hürde soll noch das Gehalt des Torhüters sein. 400.000 Euro monatlich sind dem FC Porto demnach zu viel. Eine finale Entscheidung, zwischen welchen Pfosten der 29-Jährige künftig stehen wird, ist also noch nicht gefallen.

Denn im Poker um Trapp mischen auch noch die AS Rom und sein bisheriger Leiharbeitgeber Eintracht Frankfurt mit. Trainer Adi Hütter sagte am Donnerstag: „Dass Kevin grundsätzlich wieder gerne zu uns möchte, ist bekannt. Dass sich jetzt, wie zu lesen war, der FC Porto und AS Rom einschalten, das ist halt so. Ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Aber man muss einen Plan B haben.“

Laut ‚A Bola‘ ist dieser Plan B Odysseas Vlachodimos von Benfica Lissabon, laut ‚Bild‘ Frankfurts bisherige Nummer zwei Frederik Rönnow. Über den Dänen sagt Hütter: „Die Situation für Freddy ist sicher nicht so einfach, aber auch mit ihm gibt es klare Absprachen. Jedem Spieler, der da ist, traue ich zu, dass er für Eintracht Frankfurt spielen kann.“