Das Transferfenster ist zu und Neymar weiterhin ein Spieler von Paris St. Germain. Was wochenlang nicht für möglich gehalten wurde, ist damit Realität. Und auch wenn die spanische ‚as‘ heute titelte, dass Real Madrid und der FC Barcelona 2020 einen neuen Versuch starten werden, den Superstar zu verpflichten, ist klar: Zumindest die Hinrunde absolviert Neymar, der angeblich versuchte, sich auf den letzten Drücker freizukaufen, bei PSG.

Doch wie geht der französische Meister mit dem wechselwilligen Star um? Die Fans äußerten in den ersten Spielen der neuen Saison deutlich ihren Unmut. Schließlich stichelte Neymar öffentlich gegen seinen Klub und verpasste wegen des Wechseltheaters den Saisonstart. Damit, dass ihn die PSG-Anhänger beim Heimspiel gegen Straßburg am 14. September mit offenen Armen empfangen, ist also wahrlich nicht zu rechnen.

PSG-Stars pro Neymar

Anders sieht das bei Neymars Mitspielern aus. Stars wie Kylian Mbappé oder Thiago Silva stellten sich in den vergangenen Wochen bei jeder Gelegenheit hinter ihren Teamkollegen. Sie sind froh, mit Neymar einen der besten Spieler der Welt in ihren Reihen zu behalten. Gleiches gilt für Trainer Thomas Tuchel. Und auch Sportdirektor Leonardo glättete am Freitag einige Wogen, als er sagte: „Neymar ist ein außergewöhnlicher Spieler. Ich kannte ihn nicht persönlich, aber nun schätze ich seine Art. Er ist ein guter Junge.“

Das könnte laut ‚RMC‘ schon Teil einer neuen Kommunikationsstrategie sein, mit der PSG versucht, Neymar wieder zum Mittelpunkt des eigenen Projekts aufzupäppeln. Daran beteiligt ist auch schon Vater Neymar senior, der in sozialen Medien einen Beitrag mit ‚Gefällt mir‘ versah, in dem mehr oder weniger ausgedrückt wurde, dass es keinen Schuldigen für den geplatzten Transfer nach Barcelona gebe. Vielmehr gehe das Leben weiter. Für Neymar selbst zunächst bei PSG.