Atlético Madrid setzt die Ankündigung, rechtliche Schritte gegen den FC Barcelona wegen des Transfers von Antoine Griezmann in die Wege zu leiten, in die Tat um. Laut ‚as‘ pochen die Colchoneros vor Gericht auf die Zahlung von 200 Millionen statt der ursprünglich gedachten 120 Millionen Euro. Hintergrund ist, dass die Katalanen und Griezmann nach Meinung von Atlético schon vor Wochen eine Wechselvereinbarung getroffen hatten. Zur Erinnerung: Die Klausel belief sich bis zum 30. Juni noch auf 200 Millionen Euro.

Atlético Madrid ist der Meinung, dass die Beendigung des Vertrags vor dem Ende der vergangenen Saison durch die Ereignisse und Handlungen des Profis stattfand“, heißt es in der Begründung. Atlético-Präsident Enrique Cerezo betont, man halte für diese Meinung Beweise parat. „Wir haben diese Aussagen gemacht, weil wir Beweise haben“, so Cerezo bei ‚RAC1‘. Auf Seiten des Spielers ist man sich derweil keiner Schuld bewusst, wie Griezmann über seine Anwälte mitteilen ließ.