Max Kruse hat sich nach dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (3:1) kryptisch über eine mögliche Zukunft beim SV Werder Bremen geäußert. „Ich habe ja nie gesagt, dass Bremen ein schlechtes Pflaster ist. Ich habe aber auch gesagt, dass ich mich mit der Situation erst beschäftige, wenn wir absehen können, wie es bei uns weitergeht nächstes Jahr. Weil ich schon den Anspruch habe, auch wieder international zu spielen. Solange das möglich ist, spricht natürlich auch nichts dagegen, uns darüber zu unterhalten, ob es hier weitergeht oder nicht“, zitiert ihn der ‚kicker‘.

Indes kündigte Kruse zeitnahe Unterredungen mit Bremens Entscheidungsträgern an: „Gespräche mit Frank Baumann und Flo Kohfeldt wird es in den nächsten Wochen sicher geben“. Diese geben sich derweil optimistisch. „Max könnte anderswo sicher mehr verdienen. Aber ich glaube, es geht ihm nicht mehr um den letzten Cent. Sondern um eine Entwicklung und die Rolle, die er dabei spielen kann“, so Geschäftsführer Sport Baumann. Auch Trainer Florian Kohfeldt wähnt den SVW in einer guten Verhandlungsposition: „Ich bin der Meinung, dass ein anderer Klub schon sehr, sehr gute Argumente haben muss, um ihm diese Perspektive zu nehmen. Ich glaube auch, dass Max sehr genau weiß, was er an dem Umfeld hat, welche Freiheiten er hier auch hat. Deshalb bin ich sehr optimistisch, dass er bleiben wird.“