Die Schalker Erwartungen an 16-Millionen-Neuzugang Sebastian Rudy waren nach Meinung von Christian Heidel zu hoch angesetzt. Bei ‚Sky‘ räumt der Knappen-Manager ein: „Vielleicht haben wir uns alle das ein bisschen zu rosig vorgestellt.“ In der Liga setzte Trainer Domenico Tedesco den Mittelfeldspieler letztmals im September in der Startelf ein. Heidel meint, Rudy habe sich noch nicht in die „komplett andere Spielanlage“ eingefügt: „Der Spieler muss sich da auch ein bisschen anpassen.“ Trotz Anlaufschwierigkeiten hält Heidel den 27-maligen Nationalspieler für einen „top überdurchschnittlichen Fußballspieler“, der sich allerdings „in der Spielanlage wohlfühlen muss. Da müssen wir dem Jungen und uns leider ein bisschen mehr Zeit geben. Aber natürlich wissen wir: Wir haben nach diesem Saisonstart nicht viel Zeit.“

Schalke ist aktuell Tabellen-14. Den Sommer-Transfermarkt betrachtet Heidel durchaus kritisch, würde aber die meisten Wechsel wohl erneut tätigen: „Man muss sich die Frage stellen: Würde ich heute etwas anders machen? Vielleicht in Nuancen. Aber ich würde immer wieder einen Mark Uth und einen Salif Sané holen und einige andere auch. Das war schon stimmig. Aber das Ergebnis passt momentan einfach nicht zusammen, da gebe ich den Kritikern recht.“