Nachdem schon der FC Chelsea jüngst mit einer folgenschweren Transfersperre belegt wurde, muss mit Manchester City nun ein weiterer englischer Topklub zittern. Der Verdacht, der seit einigen Tagen auf Grundlage der Recherchen von ‚Football Leaks‘ im Raum steht: Jadon Sanchos Wechsel aus dem Jahr 2015 in die Jugendakademie des aktuellen englischen Tabellenführers war illegal.

Die entscheidende Frage: War Spielerberater Emeka Obasi bereits damals Sanchos Agent? In diesem Fall, hätte er keine 230.000 Euro einstreichen dürfen. ‚Football Leaks‘ entlarvte dieses Summe als Obasis Berater-Honorar, obwohl es offiziell für eine Scouting-Tätigkeit ausgezahlt wurde.

Nun beschäftigt der Fall auch den englischen Fußballverband FA. „Wir können bestätigen, dass wir die Vorwürfe untersuchen“, erklärt ein Sprecher gegenüber ‚Sky Sports‘, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt.

Es könnte also ungemütlich werden für Manchester City. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass er sich den Wechsel des damals minderjährigen Sancho 230.000 Euro hat kosten lassen, droht dem Großklub nicht nur eine saftige Geldstrafe, sondern auch ein Transferverbot. Diese könnte sowohl den Jugend-, als auch den Profi-Bereich betreffen. Im letzteren Fall wäre City wie Chelsea während mindestens einer Transferperiode zur Untätigkeit verdammt.