Marco Verratti will Paris St. Germain verlassen. Mit dieser Meldung fuhr die französische Sporttageszeitung ‚L’Équipe‘ vergangenes Wochenende auf. Der geniale Spielgestalter sehne sich nach dem Champions League-Titel und sei der Ansicht, diesen mit dem Scheichklub nicht erringen zu können.

Schnell kochten die Gerüchte hoch. Vor allem der FC Bayern und der FC Barcelona wurden genannt. Spätestens seit der Verpflichtung von Corentin Tolisso konzentriert sich der mediale Fokus aber auf einen potenziellen Wechsel des Italieners ins Camp Nou. Katalanische Medien bringen sich in Stellung.

„Verratti sagt Ja“

Wie ‚Sport‘ und ‚Mundo Deportivo‘, die beiden Haus- und Hofblätter des FC Barcelona, nun erfahren haben wollen, hat Verratti einem Wechsel nach Barcelona bereits zugestimmt. Er habe „Ja“ zu Barça gesagt, titelt die ‚Sport‘.

Am gestrigen Donnerstag, so das Blatt, habe ein Treffern zwischen Barça-Vorstandsmitglied Javier Bordas und einer Verratti-Delegation stattgefunden. Darin habe Verratti den Wunsch geäußert, kommende Saison das Trikot der Blaugrana tragen zu wollen.

100 Millionen utopisch?

Barcelona wittere entsprechend seine Chance, wolle aber nichts übereilen. Vielmehr taktiere der Klub aus Katalonien. Verratti solle zunächst einmal den Kampf mit PSG ausfechten, ehe der Poker um eine mögliche Ablöse gestartet werden kann.

100 Millionen Euro, da sind sich die beiden Gazetten einig, werde Barcelona definitiv nicht zahlen, um den italienischen Nationalspieler aus dessen bis 2021 datierten Kontrakt herauszukaufen. Diese Summe hatte die ‚Gazzetta dello Sport‘ jüngst angeführt.

Ein Angebot des FC Bayern über 55 Millionen habe PSG zuletzt abgelehnt, berichtete die ‚Sport‘ vergangene Woche. Eine neue Offerte aus München ist nicht zu erwarten.