Hütter & die Eintracht: Es kriselt schon länger

Adi Hütter führte Eintracht Frankfurt in der vergangenen Saison beinahe ins Finale der Europa League. Für die emotionalen Auftritte gab es Lob von allen Seiten. Mittlerweile sind dicke Wolken aufgezogen am Main.

Adi Hütter coacht Eintracht Frankfurt
Adi Hütter coacht Eintracht Frankfurt ©Maxppp

13 Gegentore setzte es in den zurückliegenden vier Ligaspielen. Hinzu kam kurz vor der Corona-Pause die schmerzliche 0:3-Heimniederlage gegen den FC Basel im geliebten Europapokal. Bei Eintracht Frankfurt hängt der Haussegen schief und auch die Kritik an Trainer Adi Hütter nimmt zu. Ob der Österreicher auf uneingeschränkte Unterstützung seiner Bosse bauen kann, ist zweifelhaft.

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Wie FT weiß, kriselt es schon seit Monaten zwischen Hütter und den Eintracht-Verantwortlichen. Unterschiedliche Vorstellungen prallen aufeinander. Der sportliche Misserfolg tut nun sein Übriges. Passt die launische Diva vom Main nicht auf, rutscht sie am Ende noch in den Abstiegskampf. Fünf Zähler beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz – ein Spiel hat man noch in der Hinterhand.

BVB eine Option?

Wie es mit Hütter weitergeht, wird so oder so Thema sein Richtung Saisonende. Denn das Arbeitspapier des 50-Jährigen läuft 2021 aus. Und ohne Verlängerung wird man womöglich nicht ins letzte Vertragsjahr gehen. Doch aktuell ist es nicht wirklich vorstellbar, dass Hütter sich noch einmal langfristig an die Eintracht bindet.

An Alternativen mangelt es dem Übungsleiter sicherlich nicht. Newcastle United hatte im vergangenen Sommer sein Glück versucht. Auch Borussia Dortmund hat den Namen schon seit längerem auf dem Zettel. Beim BVB ist unklar, wie die Trainerposition in der nächsten Saison besetzt werden soll. Konkret ist diese Fährte aktuell aber nicht.

Hütter hat mittelfristig ohnehin andere Sorgen. Er muss mit der Eintracht schleunigst die Kurve kriegen.

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