Frankfurt: Blancos eindeutige Signale

Mit großen Vorschusslorbeeren wechselte Fabio Blanco im Sommer zu Eintracht Frankfurt. Umso größer ist wenige Monate später die Enttäuschung, dass der junge Spanier nicht durchstarten darf. Viel Geduld hat er offensichtlich nicht mitgebracht.

Fabio Blanco im Training der Eintracht-Profis
Fabio Blanco im Training der Eintracht-Profis ©Maxppp

Mit der Verpflichtung von Fabio Blanco gelang Eintracht Frankfurt im Sommer ein vermeintlicher Coup. Inzwischen allerdings sorgt die Personalie bereits für mächtig Zündstoff. Noch keinen Profi-Einsatz gewährte SGE-Coach Oliver Glasner dem spanischen Youngster, der damit so gar nicht klarzukommen scheint.

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Einem Bericht des ‚kicker‘ zufolge sendet Blancos Umfeld Signale aus, die „eindeutig“ sind: „Bis Weihnachten“ will der 17-Jährige Offensivmann zu Einsätzen in der ersten Mannschaft kommen, andernfalls werde er im Winter einen Wechsel forcieren. Interessenten gibt es jedenfalls noch immer zuhauf. Unter anderem der FC Barcelona und die PSV Eindhoven zählen dazu.

Krösche zwischen den Stühlen

Keine einfache Situation für Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche, der bei Blanco auf Zeit spielen muss. Er beschwichtigt: „Fabio ist ein hochtalentierter Spieler, der bei uns schon einen großen Schritt gemacht hat und auf einem sehr guten Weg ist. Wir versuchen, ihn so gut wie möglich weiterzuentwickeln und zu unterstützen. Im Training lernt er jeden Tag dazu, Spielpraxis kann er sich über die U19 holen, von daher ist alles im grünen Bereich.“

Krösche allerdings ist bei der Eintracht nicht für die Aufstellung der Profi-Mannschaft zuständig, sondern Glasner. Solange der Österreicher nicht mitspielt und Blanco Einsätze in der Bundesliga gewährt, kann sein Chef beschwichtigen wie er will – dann wird das Toptalent im Januar das Weite suchen wollen.

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