Pérez: Neue Amtszeit und zwei Transferziele

Florentino Pérez bleibt bei Real Madrid auf dem Chefsessel. Der 74-Jährige will im fortgeschrittenen Alter noch einmal eine goldene Ära einleiten. Helfen sollen dabei auch Neuzugänge.

Florentino Pérez soll Präsident der Superliga werden
Florentino Pérez soll Präsident der Superliga werden ©Maxppp

Seit Mitternacht ist klar, dass Florentino Pérez der Boss bei Real Madrid bleiben wird. Weil bis zu dieser Frist kein anderer Kandidat seine Bewerbung um den Chefsessel eingereicht hat, geht der Milliardär laut der ‚as‘ in seine nächste Amtszeit bis 2025. Und Pérez hat noch lange nicht genug.

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Neuzugänge

Seit dem Weggang von Cristiano Ronaldo läuft es vor allem international nicht mehr rund bei den Königlichen. Neue Stars sollen nun kommen und eine neue Ära einläuten. Schon für diesen Sommer hofft Real auf den Zuschlag bei Kylian Mbappé (22). Der pfeilschnelle Weltmeister lehnt eine Verlängerung seines 2022 auslaufenden Vertrags bei Paris St. Germain bislang ab. Bleibt es dabei, wird Mbappé in diesem Sommer auf den Markt kommen.

Neben dem Franzosen für Tore sorgen soll in Zukunft Erling Haaland (20). In diesem Jahr will Borussia Dortmund den Norweger aber eigentlich nicht ziehen lassen. Nur bei einem unmoralischen Angebot im dreistelligen Millionenbereich wäre der BVB wohl gesprächsbereit. Gut möglich also, dass Real noch ein Jahr wartet. Haaland selbst soll den Königlichen bereits sein Interesse an einem Wechsel ins Santiago Bernabéu signalisiert haben.

Verlängerungen

Nebenbei kämpft Pérez darum, seine Leistungsträger zu halten. Luka Modric (35) hat bereits zugesagt, eine weitere Saison an Bord zu bleiben. Schlechter sieht es dagegen bei Kapitän Sergio Ramos (35) aus. Dem Innenverteidiger liegt ein Angebot zur Verlängerung vor. Weil sich das Gehalt aber coronabedingt um zehn Prozent verringern soll, verweigert der Welt- und Europameister bislang die Unterschrift.

Gleiches gilt für Lucas Vázquez (29). Der Mann für die rechte Außenbahn tendiert zu einem ablösefreien Abschied. Gute Chancen werden dem FC Bayern zugerechnet. Der deutsche Rekordmeister ist aber nicht der einzige Interessent. Pérez hat gut zu tun.

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