HSV-Abstieg: Diese Bundesligisten wollen zuschlagen

Der HSV steht vor dem ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinshistorie. Nicht alle Hamburger würden aber den bitteren Gang in die zweite Liga antreten. Vielen Stammspielern bieten sich Möglichkeiten für einen Verbleib im Oberhaus.

Dem HSV steht ein Umbruch ins Haus
Dem HSV steht ein Umbruch ins Haus ©Maxppp

Rechnerisch ist der Abstieg noch abzuwenden. Gedanken über einen Abschied vom Hamburger SV macht sich dennoch schon jetzt ein Großteil des Spielerkaders. Nicht zu halten wäre Toptalent Jann-Fiete Arp.

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Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, will Tottenham Hotspur die Bemühungen um den 18-Jährigen verschärfen. Für die Spurs sprechen demnach die guten Beziehungen von Arps Berater nach England. Tottenham gelte zudem neben dem HSV als Lieblingsverein des talentierten Stürmers.

Optionen in der Bundesliga sollen RB Leipzig und Bayer Leverkusen sein. Als Ablöse würde eine niedrige zweistellige Millionensumme fließen. Das Angebot zur Vertragsverlängerung bis 2023 ist für Arp wohl keine ernsthafte Option.

Offensiv-Achse bricht weg

Auch Nicolai Müller, der fast die gesamte Saison wegen einer Kreuzbandverletzung verpasste, ist nicht zu halten. Laut ‚Sport Bild‘ deutet vieles darauf hin, dass es den 30-Jährigen ablösefrei zu Schalke 04 verschlägt.

André Hahn wird derweil mit einer Rückkehr nach Augsburg (2013/14) in Verbindung gebracht. Nach Informationen der ‚Hamburger Morgenpost‘ gibt es bei den Fuggerstädtern entsprechende Überlegungen, aber noch keine Anfrage beim HSV.

Doppelter Torwart-Abflug

Auch den Posten zwischen den Pfosten muss der Dino zur kommenden Saison neu besetzen. Christian Mathenia will in die zweite englische Liga. Ersatzmann Julian Pollersbeck hat laut ‚Hamburger Abendblatt‘ das Interesse von Eintracht Frankfurt – die Hessen sollen außerdem ein Auge auf Rick van Drongelen geworfen haben – und dem 1. FC Köln geweckt. Dem Bundesliga-Duo droht der Verlust seiner Stammkeeper Lukas Hradecky (ablösefrei) und Timo Horn (Abstieg).

Als möglicher Nachfolger soll der HSV seinen Ex-Keeper Raphael Wolf im Visier haben. „Ich fühle mich sehr wohl in Düsseldorf, aber natürlich ist und bleibt auch der HSV, mein erster Klub, immer besonders für mich“, sagt der Torwart von Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf zum ‚Abendblatt‘. Von 2004 bis 2009 streifte sich Wolf bereits die Handschuhe für Hamburg über. Und auch wenn der 29-Jährige zurückkehrt – der HSV erhält ein neues Gesicht.

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