Erste Gespräche: Meyer-Wechsel innerhalb der Bundesliga?

Nacht acht Jahren im königsblauen Gewand bricht Max Meyer seine Zelte im Sommer womöglich beim FC Schalke ab. Der Bundesliga bleibt er unter Umständen dennoch erhalten.

Bleibt Max Meyer (l.) auf Schalke?
Bleibt Max Meyer (l.) auf Schalke? ©Maxppp

Ein Angebot zur Verlängerung seines 2018 endenden Vertrags bei Schalke 04 lehnte Max Meyer ab. Will S04 den offensiven Mittelfeldspieler zu Geld machen, muss er in diesem Sommer verkauft werden. Im nächsten Jahr gibt es Meyer zum Nulltarif.

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Interesse aus der Bundesliga bekunden laut ‚Sport Bild‘ Bayer Leverkusen und die TSG Hoffenheim. Mit den Kraichgauern sollen erste Vorgespräche geführt worden sein. Offen ist allerdings, ob die TSG einen Meyer-Transfer finanziell stemmen kann oder will.

„Werden nicht alles auf eine Karte setzen“

Manager Alexander Rosen erläutert, dass der Einzug in die Champions League-Qualifikation nicht zum Plündern der Vereinskasse führen wird: „Wer auf einen sogenannten Kracher hofft, hat die Rahmenbedingungen und den Weg der TSG nicht verstanden. Viele glauben offenbar: Weil wir eine sportlich außergewöhnlich erfolgreiche Saison gespielt haben, verfügen wir nun auch automatisch über die finanziellen Möglichkeiten der Topklubs. Aber das ist völlig unrealistisch.

Rosen weiter: „Wir können und werden für zwei Playoff-Spiele finanziell nicht alles auf eine Karte setzen. Hohe Transfer-Ausgaben sind das eine. Aber sie bringen auch immer entsprechend hohe Gehälter mit sich. Und da gilt es dann, das Gehaltsgefüge des Teams im Blick zu behalten.

Machen die Spurs ernst?

Der ‚Sport Bild‘ zufolge liegt das Hoffenheim-Maximum für die Ablöse bei 15 Millionen Euro, für das Gehalt bei 3,5 Millionen. Auf dem Zettel steht Meyer auch bei Tottenham Hotspur. Finanziell könnten die Engländer eine Schippe drauflegen.

Momentan hält sich der 21-Jährige mit der U21 bei der EM in Polen auf. Am Freitag geht es im Finale gegen Spanien. Eine Entscheidung wird also noch auf sich warten lassen.

FT-Meinung

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Ein Meyer-Wechsel noch in diesem Sommer ist nicht unwahrscheinlich. Mit Amine Harit hat Königsblau bereits einen positionsgetreuen Ersatz für das Eigengewächs an der Angel. Die zweistellige Millionenablöse für Meyer würde man sich zudem nur ungern entgehen lassen.

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