SV Werder: Frings droht – und lobt Schaaf

Die Situation bei Werder Bremen ist kritisch. Die Hanseaten stehen auf Rang 14 der Bundesliga. Gerade ein Punkt trennt sie vom Relegationsplatz. Seit vier Spielen ist das Team von Trainer Thomas Schaaf ohne Sieg. Kapitän Torsten Frings stärkt seinem Chef den Rücken und droht einem Teamkollegen.

Torsten Frings schimpft auf den Maulwurf
Torsten Frings schimpft auf den Maulwurf ©Maxppp

Werder Bremen ist auf Maulwurfjagd. Schon die gesamte Saison gibt ein Spieler der Hanseaten Interna an die Öffentlichkeit weiter. Dies geschah, als Manager Klaus Allofs 50 Prozent der September-Gehälter einfror. Und es passiert zuletzt wieder, als das Team mit einem Motivationstrainer zusammenarbeitete.

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Wenn wir rausbekommen, wer hier interne Dinge an die Öffentlichkeit weitergibt, der wird hier ab sofort einen sehr schweren Stand haben“, schimpft Kapitän Torsten Frings in der ‚Sport Bild‘, „wenn ich bestimmen könnte, würde er kein Spiel mehr machen. Denn mit dem kann man doch nicht mehr zusammenspielen. Das habe ich in der Kabine auch deutlich angesprochen.

Die Zusammenarbeit mit dem Mentaltrainer sei mit Thomas Schaaf und Manager Klaus Allofs abgesprochen gewesen, beteuert der 34-Jährige. Diese funktioniere, deshalb werde man „mit ihm weitermachen“. Eine Kritik am Cheftrainer seien die Treffen mit dem neuen Mann keinesfalls, stellt Frings klar: „Aus meiner Sicht gibt es keinen besseren Trainer für Werder als ihn.

Die Schuld an der kritischen sportlichen Position habe die Mannschaft, nicht der Trainer. „Was soll er machen, wenn keiner von uns über einen längeren Zeitraum Normalform bringt, wenn wir großes Verletzungspech haben“, so die Meinung von Frings, der im Abstiegskampf mit gutem Beispiel vorangehen will. Über eine Vertragsverlängerung seines im Sommer auslaufenden Arbeitspapiers werde man deshalb erst sprechen, wenn man aus der bedrohlichen Situation herausgekommen sei.



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